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Kapelle "Johannes der Täufer" Hinzert

Filialkirche innerhalb eines kleinen aufgelassenen Kirchhofs im Mittelpunkt des Ortes auf dem Johannisplatz.

Der Chronik Hinzert-Pölert, Teil 2 Die Kirchen – und Schulgeschichte kann man entnehmen, dass in Hinzert bereits im Jahre 850 ein bescheidenes Gotteshaus gestanden haben soll, welches über die Jahre hinweg immer wieder der wachsenden Bevölkerung angepasst wurde.

 

Auszüge aus der Chronik Hinzert-Pölert, Teil 2 Die Kirchen- und Schulgeschichte:

Anfang des Jahres 2000 zeigten sich erhebliche Schäden am Kirchendach.

Auf Grund von Gutachten erkannte das Bistum Trier Mitte September 2003 die Notwendigkeit einer grundlegenden Sanierung der Hinzerter Kirche an. Die zunächst einmal geschätzten Kosten beliefen sich auf rund 140.000 €. Da weder die Pfarrgemeinde Beuren-Hinzert noch das Bistum Trier ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen sich in der Lage sahen, regte Bernhard Backes in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Pfarrei Beuren die Gründung eines Fördervereins an, der die nicht gedeckten Kosten einwerben sollte. Am 23. November 2003 trafen sich im Bürgerhaus Hinzert 27 Personen. Nach einstimmiger Annahme eines von einem fünfköpfigen Arbeitskreis erarbeiteten Satzungsentwurfes wurde Mario Leiber zum ersten Vorsitzenden und zu weiteren Vorstandsmitgliedern Monika Willems (stellvertretende Vorsitzende), Bernhard Backes (Schatzmeister), Edgar Spurk (Schriftführer) und Günter Trierweiler (Beisitzer) gewählt. Pfarrer Info Flach und Ortsbürgermeisterin Mathilde Müller gehörten dem Vorstand kraft ihrer Funktionen an.

Anfang Januar 2005 kam der lang ersehnte Genehmigungs- und Bewilligungsbescheid des Bischöflichen Generalvikariats mit der verbindlichen Zusage, nach Überprüfung des Kostenanschlages 60% der zuschussfähigen Kosten zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Förderverein sein Ziel erreicht und in Rekordzeit von 15 Monaten soviel Geld eingesammelt, dass mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden konnte.

Mitte November 2005 – nach einer intensiven Bauzeit von nur acht Monaten – hatten es die Hinzerter geschafft, dass im wahrsten Sinne des Wortes ihre Kirche im Dorf bleibt. Die Sanierungsarbeiten waren soweit beendet, dass man die Pforten öffnen konnte für den Trierer Bischof Reinhard Marx, der sich auf einer Visitationsreise im Hochwald befand. In der vollbesetzten Johanneskirche hielt der Bischof eine feierliche Vesper. Er sparte nicht mit Lob und fand anerkennende Worte: Sie haben hier ein großes Gemeinschaftswerk in Gang gebracht und es ist ein schönes Haus geworden, das dazu einlädt, darin zusammenzukommen.“

 

Chronik Hinzert-Pölert, Teil 2 – Die Kirchen- und Schulgeschichte ist erhältlich bei der Ortsgemeinde Hinzert-Pölert, E-Mail oder bei der Tourist-Information Hermeskeil, E-Mail

Kapelle "St. Blasius" Pölert

Erste Kapelle von 1707, die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1883.

 

Auszüge aus der Chronik Hinzert-Pölert, Teil 2 Die Kirchen- und Schulgeschichte:

Am 28. Dezember 1707 erteilte Weihbischof und Generalvikar Johann Peter Verhorst dem Pfarrer der Mutterkirche Rascheid, dem 1676 in Hermeskeil geborenen Nikolaus Kluppelius die Erlaubnis, die von den Pölerter Einwohnern neuerbaute Filialkirche und die Glocke zu segnen.

Am 04. Februar 1750 brannte die Filialkirche komplett nieder. Jedoch baute man diese recht bald und zügig auf den alten Fundamentmauern in einer Abmessung von 15 x 22 Schuh, also rund 4,50 m breit und 6,60 lang wieder auf.

Im Jahre 1883 wird die zu kleine Kirche von der Zivilgemeinde Pölert auf eigene Kosten auf altem Platz neu und größer erbaut – im Stil „des traditionellen barocken Kapellentyps des Trierer Landes“ als dreiachsiger Baukörper mit einem viereckigen verschieferten Dachreiter mit Pyramidenhelm über dem abgewalmten Eingangsgiebel, der ansprechend mit Figurennische und zwei Rundfenstern über dem rundbogigen Portal aufgelockert ist.  Im Jahre 1902 wird die Kirche neu ausgemalt, eine Sakristei im Jahre 1913 errichtet und im Jahre 1923 eine Empore eingebaut.

Während eines schweren Gewitters im Jahre 1963 schlug der Blitz in den Dachreiter der Filialkirche Pölert ein. Daraufhin wurden das Dachgebälk sowie die Schiefereindeckung erneuert. Ein Jahr später erhielt die Kirche einen neuen Fußboden und neue Kirchenbänke.

In den Jahre 1978 – 2005 wird die Filialkirche mehrfach renoviert. Zuletzt erhält sie 2005 eine elektrische Läuteanlage. In diesem Zusammenhang wird der Boden für den Glockenstuhl ebenfalls erneuert.

 

Chronik Hinzert-Pölert, Teil 2 – Die Kirchen- und Schulgeschichte ist erhältlich bei der Ortsgemeinde Hinzert-Pölert, E-Mail oder bei der Tourist-Information Hermeskeil, E-Mail

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Küster/-in:

Kirche HinzertAlice Münster
Kirche PölertMaria Köhl