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Geschichte

Zahlreiche Spuren deuten auf vorchristliche Streusiedlungen hin: keltische Gräberfelder, uralte keltische Wege und römische Straßen, an denen Gutshöfe lagen.

Ein erstes schriftliches Zeugnis über die alte Siedlung wird in einem 634 errichteten Testament des Adelgiesel Grimo vermutet. Die günstige Lage Hermeskeils am Schnittpunkt bedeutender Durchgangsstraßen ließ bis zum Dreißigjährigen Krieg die Einwohnerzahl stetig anwachsen. Brandschatzung und Verwüstung führten zur vorübergehenden Verödung. Erst nach 1720 erholte sich der Ort und entwickelte sich zum größten Dorf im Hochwaldraum. Die Franzosen nutzten die exponierte Lage Hermeskeils und richteten hier überörtliche Verwaltungen ein, die einen erheblichen Bedeutungsschub bewirkten. Stetes Wachstum des Ortes einerseits und die ausgeprägte Vorrangsstellung Hermeskeils im Hochwald andererseits führten schließlich 1970 zur Stadterhebung.

Die Stadt mit über 6.500 Einwohnern (Stand 31.12.2019) liegt zwischen 500 und 600 Metern Höhe in einer weiten waldbegrenzten Mulde.

Quelle: Homepage der Verbandsgemeinde Hermeskeil (13.11.2020)

Pfarrkirche "St. Martinus" Hermeskeil

Die Dreischiffige Hallenkirche ist das Wahrzeichen von Hermeskeil, erbaut 1867-1870, sie weist Mischformen der Neuromanik und Neugotik auf, renoviert im Jahr 1952.

Auszüge aus 150 Jahre St. Martinus Hermeskeil - Festbuch aus Anlass der Grundsteinlegung am 13. Mai 1868

Baumeister Adolph Danner plant die neue Kirche

Pfarrer Blum und der Kirchenrat hatten sich inzwischen nach einem geeigneten Architekten umgesehen und sich verschiedene Kirchenbauten angesehen. So schlugen sie den Luxemburger Baumeister Arendt vor zur Anfertigung des Planes und des Kostenanschlages. Arendt habe sehr schöne und preiswürdige Pläne für Temmels, Fell, Heidenburg und Köwerich gemacht. Die Regierung aber verwarf diese Wahl und beauftragte nun ihrerseits den Baumeister Adolph Danner in Trier, welcher dann auch beides bis Juni 1867 fertig stellt.

Bischof Leopold Pellgram ließ Pfarrer Blum wissen, dass der Kirchenbau nun endlich im Frühjahr in Angriff genommen werden könne. Aber es zog sich noch bis in den Herbst hin. Nachdem die notwendigen Vorbereitungen getroffen waren, konnte dann endlich am 18. September 1867 mit den Erdarbeiten und Anfang Oktober mit den Maurerarbeiten begonnen werden. Diese waren noch vor Eintritt des Winters zum größten Teil vollendet. Mitte April des Jahres 1868 konnten dann die Arbeiten fortgesetzt werden.

Grundsteinlegung am 13. Mai 1868

... Am 13. Mai 1868 wurde der Grundstein an der südlichen Pfeilerecke des Schiffes über dem Sockelgesims von Pastor Blum unter Assistenz von zwanzig Geistlichen nach kirchlichem Ritus feierlich eingesegnet. Pfarrer und Dechant Matthias Christen aus Kell hielt die Festpredigt.

 

Die erste Messe in der neuen, noch nicht vollständig fertigen Kirche wurde am 08. Dezember 1870, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, gefeiert. Ende Juni 1871 war der Neubau vollendet und am 13. Juli 1871, dem Fest des heiligen Donatus - des Schutzpatrons hiesiger Pfarrei - wurde die feierliche Konsekration gefeiert.

Hermeskeil

So wie in den anderen Orten der Pfarrei St. Franziskus, so haben sich auch in Hermeskeil Personen zusammengefunden, die die kirchliche Arbeit vor Ort unterstützen und das kirchliche Leben mitgestalten.

Zum Beispiel die Organisation der Maiandachten an der Erzbergkapelle, die Fronleichnamsprozession, die Ausgestaltung der Pfarrkirche an Weihnachten, Krankentag oder die Frühschicht der Kommunionkinder etc. Auch der Kaffee- und Kuchenstand an der Stadtwoche wird vom Gemeindeteam organisiert und geleitet. Aktiv sind im Hermeskeiler Gemeindeteam auch Mitglieder, die den liturgischen Dienst z.B. als Lektor, Kommunionhelfer, Wortgottesdienstleiter, Familiengottesdienstkreismitglied und Zähler der Kollekte absolvieren.

Falls Anregungen oder Fragen an das Gemeindeteam Hermeskeil bestehen, so kann man sich gerne persönlich an die Mitglieder dieser Gruppe wenden.    

SprecherinYvonne Holzapfel-KaupE-Mail
SchriftführerWolfgang Nellinger 
BeisitzerDr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger 
 Daniela Mindermann 
 Marlene Auler 
   
 Frank Speicher 
 Bernd Hotz 
 Christel Gorges 
 Bernd Lautz 
 Mirjam Minder 
 Susi Gahler 

     

                                                          

Ansprechpartner

Küster/-in:

Mirjam Minder