• Kirche
  • Glocken
  • Gemeindeteam
  • Ansprechpartner

Kirche "Erscheinung des Herren" Gusenburg

Die heutige Kirche

Das die heutige Kirche noch so jung ist – erst 90 Jahre alt, liegt daran, dass die erste für Gusenburg erbaute Kirche (1777/78) im Laufe der Jahre für das an Einwohnern stetig wachsende Gusenburg zu klein wurde.

1925 beschreibt Pfarrer Heinrich Mühlenheinrich den Zustand der Pfarrei Gusenburg. Die Größe der Kirche (Lichtmaß 10,20 x 16 m) entspricht nicht mehr den Bedürfnissen. Sie ist mit ihren 250 Sitzplätzen sehr klein. Bisher wurde bei allen Vorgängen um den Kirchbau in Gusenburg von einer Erweiterung gesprochen. Nach den Plänen des Architekten Marx aus Trier sollte die Kirche um etwa 10 Meter verlängert werden. Zur Ausführung dieses Planes sollte es jedoch nicht kommen, da eine wesentliche Vergrößerung des Kirchenraumes damit nicht erreicht wurde.

Am 29.11.1926 wurde die Pfarrstelle in Gusenburg durch den Pastor Kornelius Vogt neu besetzt. Mit ihm hatte die Pfarrei einen energischen Verfechter für den Bau einer neuen Kirche gefunden.

Am 12.12.1926 fand die erste Kirchenvorstandssitzung statt. Natürlich war es für die Kirchengemeinde nicht möglich einen Neubau aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Hier war die Mithilfe der Zivilgemeinde Gusenburg und Grimburg unverzichtbar. In den folgenden Wochen wurde dieser Plan, eine neue Kirche zu bauen zielstrebig verfolgt. Nachdem im Januar 1927 durch ein sachverständiges Gutachten festgestellt worden ist, dass die Pfarrkirche in Gusenburg baufällig ist, ist ein Neubau unaufschiebbar.

Im Januar 1927 lag bereits ein Entwurf des Neubaus von den Architekten Prof. Ludwig Becker und Anton Falkowski aus Mainz vor.

Nach einigen Planungsänderungen fand dann an Christi Himmelfahrt, 26.05.1927 der erste Spatenstich statt. Nach den Plänen des Architekten Anton Falkowski aus Mainz wurde die heutige Kirche erbaut. Die Urkunde bei der Grundsteinlegung hatte folgenden Text: „Dem, der diesen Stein öffnen wird, Gruß im Herrn! Im Jahre des Heiles 1927, am 17. Juli, unter dem Pontifikate Pius XI., unter der Präsidentschaft Pauls von Hindenburg, unter dem Trierischen Bischof Franz Rudolf Bornewasser, hat Dechant Wilhelm Greff diesen Grundstein feierlich eingesegnet und dem Neubau der Kirche eingefügt.“

Am Sonntag, dem 12.08.1928 wurde die neue Pfarrkirche „Epiphanie Domini“ - Zur Erscheinung des Herrn - in Gusenburg von Dechant Greff aus Hermeskeil feierlich eingeweiht. Die Konsekration (Weihe durch einen Bischof) war am 29.07.1930 durch den Weihbischof Antonius Mönch. Die Stellen, an welchen die Kirche konsekriert wurde, sind mit zwölf Kerzenhalter gekennzeichnet.

Ein paar sachkundige Daten über die Kirche:

Die Gusenburger Kirche ist eine auf zwei Schiffe reduzierte Basilika die mit der Längsseite und dem winkelförmig angesetzten Pfarrhaus einen zur Straße offenen Platz mit dem am 12.07.1921 errichteten Kriegerdenkmal ausbildet. Der Baukörper addiert sich aus einem sechsachsigen Giebelbau, dem gerade schließenden Chor und einem giebelseitig vom Turm abgeschlossenen Seitenschiff. An der gegenüberliegenden Langhausseite auf Höhe des Turmes eine halbrunde Kapelle (Taufkapelle - heutige Fatima Kapelle). Hauptschiff und Chor sind Tonnengewölbe. Den schiefereingedeckten Putzbau gliedern schlichte Sandsteinelemente im winkel- und zackenförmigen Dekor der 1920er Jahre.

Das Kircheninnere:

Die Firma Arnold Schüller aus Trier lieferte im Juli 1928 die Marmorteile für Hochaltar, Seitenaltäre, Weihwasserbecken und im April 1929 den Aufbau des Theresienaltars.

Die Hl. Dreifaltigkeit am Hochaltar, auch Gnadenstuhl genannt, (Jesus am Kreuz, Gott Vater und der Hl. Geist in Form einer Taube) wurde von der Fa. Mettler aus Morbach gefertigt und im Jahre 1933 aufgebaut.

Die Firma Louis Kieffer, für kirchliche Kunst, Bildhauerei, Kunstschreiner und Metallarbeiten lieferte den Tabernakel mit der schönen zweiflügligen Metalltür.

Die beiden Beichtstühle und zehn neue Bänke wurden ebenfalls von der Fa. Mettler, Morbach angefertigt und eingebaut bzw. aufgestellt; alle anderen Bänke stammen noch aus der alten Kirche. Ebenso wurde die Kommunionbank, die 14 Kreuzwegstationen und die schöne Kanzel, die sich nun auf der Männerseite befindet, aus der alten Kirche übernommen.

Der Taufstein ist aus der alten Kirche. Er ist vielleicht auch ein Überbleibsel von Grenderich?

Auch die Kreuzwegstationen stammen aus der alten Kirche.

Die Heiligen Drei Könige; sie gehören zu den Kunstschätzen in der Kirche. Pfarrer Rupp, Ehrenbürger von Irsch bei Trier, stuft sie in seinem Buch von 1966 „Die Pfarreien des Dekanates Hermeskeil“, als künstlerisch wertvoll ein. Nach einer Beurteilung stammen sie aus dem 18. Jahrhundert und standen schon in der Kirche zu Grenderich. Diese sehr schönen Figuren (ca. 1.m hoch) fristeten lange Jahre ein Schattendasein, weil sie nur an „Erscheinung des Herrn“, der Gusenburger Kirmes aufgestellt wurden und ansonsten am Treppenaufgang der Sakristei „abgestellt“ waren. Im Herbst 1991 wurden die Schutzpatrone der Kirche: Casper, Melchior und Baltasar von dem Restaurateur Günter Mrziglod aus Tholey restauriert. Seither haben sie einen würdigen Platz in der Kirche gefunden. Sie stehen auf einem Podest, ein Rest der alten Kanzel.

 

Im Jahre 1940 wurde der linke Seitenaltar, der Marienaltar angeschafft.

Der rechte Seitenaltar, der Josefs-Altar, er wurde im Jahre 1955 von Josef Waschbüsch genannt „Wiesen Jupp“ geschnitzt.

Vom Seiteneingang kommend ist gleich auf der linken Seite unter der Empore die Kriegergedächnisstätte.

Die Heilige Theresia im Ordenskleid der Karmeliterinnen, mit den Rosen und einem Kreuz im Arm steht unter der rechten Nische unter der Empore.

Dem Theresienaltar gegenüber steht der Antoniusaltar geschnitzt vom Gusenburger Zimmermann Josef Waschbüsch.

In den Jahren 1973-1978 wurde eine grundlegende Renovierung der Kirche durchgeführt. Als wesentliche Änderung war die Umgestaltung des Chores infolge der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils. Der Zelebrationsaltar wurde näher zum Volk gebracht. Dadurch war eine Zelebration zum Volk und nicht wie bisher von den Gläubigen abgewandt möglich.

 

Im Jahre 2004 war die letzte große Kirchenrenovierung. Das Innere der Kirche wurde völlig neugestaltet. Das Gotteshaus wurde in hellen Farben gestrichen, eine neue Beleuchtung wurde installiert, die alte Beschallungsanlage durch eine neue, hochmoderne ersetzt und die bleiverglasten Fenster vollständig überarbeitet. Des Weiteren wurden alle Altäre, Heiligenfiguren und die Kreuzwegbilder restauriert. Im hinteren Bereich der Kirche wurden hinter den Pfeilern die Bänke entfernt und der Holzboden durch Solnhofener Kalkplatten ersetzt.

In einem feierlichen Hochamt, zelebriert von Dechant Clemens Grünebach und seinen Mitbrüdern, Pastor Watrinet, Pastor Heckmann und Pater Ludwin, musikalisch gestaltet vom heimischen Kirchenchor, wurde die Pfarrkirche am 16.10.2004 wieder seiner Bestimmung übergeben.

(Quelle: Internet Homepage der Gemeinde Gusenburg, Gusenburger Kirchengeschichte)

Glocken

Der heutige Kirchturm beherbergt vier Glocken:

Glocke eins: 120 cm Durchmesser, Höhe 119 cm, Gewicht 1200 kg, Schlagton e 1, gegossen 1957 bei Otto, Hemelingen GUSENBURG 1957 Christus dem König sei Ehre und Rum.

Glocke zwei: 100 cm Durchmesser, Höhe 99 cm, Gewicht 700 kg, Schlagton g1, gegossen 1957 bei Otto, Hemelingen GUSENBURG 1957 Hl. Erzengel Michael bitt für uns.

Glocke drei: 93 cm Durchmesser, Höhe 89 cm, Gewicht 506 kg, Schlagton a1, gegossen 1949 bei Mabilon, Saarburg 1928 GUSENBURG 1949 Alle Tage sing und sage – Lob der Himmelskönigin.

Glocke vier: 78 cm Durchmesser, Höhe 81 cm, Gewicht 357 kg, Schlagton c2, gegossen bei Otto, Hemelingen 1928 SANKT COTNELIUS PM Glaubensmut ruf ich in die Seelen

Gusenburg

Das Gemeindeteam unterstützt und stärkt ehrenamtlich das kirchliche Leben vor Ort und pflegt somit die gewachsenen Traditionen in Gusenburg.

 

SprecherinAstid Jakobs-WeberE-Mail
SchriftführerinElisabeth Blatt 
Beisitzerin Inge Becker 

 

In unserer Rubrik "Menschen ganz nah" stellt sich das Gemeindeteam Gusenburg vor. Sie sind neugierig, dann schauen Sie hier.

Ansprechpartner

Küster/-in:

Anneliese Koch 

 

Ansprechpartner für die Messdiener/-innen:

Astrid Jakobs-WeberE-Mail
Winfried Becker 

 

Seniorengruppe:

Annemie Barthen 

 

Handarbeits-Treff:

Astrid Weber-JakobsE-Mail