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Geschichte

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Vikariatskirche "St. Johannes der Täufer" Damflos

Im Jahre 1818 ließ Frau Anna Maria Pink geb. Nellinger an der Ostgrenze des Dorfes auf einem ihr gehörenden Grundstück eine kleine Kapelle errichten. Bereits 1840 war diese baufällig geworden, jedoch wurden Messen noch bis 1855 in ihr gehalten.

1853 ergriff der Pastor von Züsch, Christoph Boehle, die Initiative für einen Neubau und begann in seiner Heimat Westfalen, in Trier und anderen Orten Spenden zu sammeln. Der Bischof von Trier schrieb im Mai 1858 eine Kirchenkollekte im gesamten Bistum für den Neubau aus. Der Neubau konnte nun in der Ortsmitte auf einem gemeindeeigenen Grundstück erfolgen. Nach weiteren Kollekten und Bauholzspenden der Gemeinden Bescheid, Grimburg, Hermeskeil, Malborn und Rascheid und der Überwindung einiger Schwierigkeiten wurde der Bau vollendet. Am 19. März 1861, dem Fest des heiligen Josef, wurde die Kirche samt einer Gußstahlglocke von Pfarrer Johann Mattthias Rath aus Züsch unter Beteiligung des ganzen Dorfes und Einwohnern von Nachbardörfern eingesegnet. Geweiht ist die Kirche Johannes dem Täufer. Ende des 19. Jahrhunderts traten dann Bauschäden an Turm und Dach auf. Nach deren Behebung erteilte am 30. November 1900 das Generalvikariat in Trier die Erlaubnis, das Allerheiligste in der Kirche aufzubewahren. Von nun an war durchschnittlich jede Woche an einem Werktag heilige Messe und einmal im Jahr am Sonntag nach dem Fest des Heiligen Johannes des Täufers (24. Juni), wenn in Damflos Kirmes war.

Das gesamte Gebäude war um 1930 wieder sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass Pastor Peter Eiden aus Züsch den Turm mit Hahn sowie das Dach erneuern ließ. Es erfolgten auch einige Änderungen und Erhaltungsmaßnahmen im Kircheninnern. Nach dem II. Weltkrieg baute die Gemeinde einen Kamin an das Gebäude an, um im Winter heizen zu können.

Mit Urkunde vom 4. August 1950 erhob das bischöfliche Generalvikariat die Filiale Damflos zur Vikarie ohne eigene Vermögensverwaltung.

Im Jahre 1958 lag die Grundsteinlegung und der Baubeginn 100 Jahre zurück. Aus diesem Anlaß bestellte man zwei neue Bronzeglocken bei der Glockengießerei Mabilon in Saarburg. Die Marienglocke hat ein Gewicht von 45 kg und ist geschmückt mit dem Bild der Lourdesmadonna. Die zweite Glocke ist St. Johannes Baptist geweiht und hat ein Gewicht von 30 kg.

1963 begannen unter Pfarrer Mörsdorf die Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Kirche. Dabei setzte die bauausführende Firma Max Düpre ein neues Querschiff in Nord-Südrichtung vor den ehemaligen Eingang. Der Altar wurde in das neue Querschiff verlegt und über dem ehemaligen Altarraum eine Empore eingebaut. Am 29. Oktober 1963 segnete der Domvikar und Ordinariatsrat Moritz unter großem Anteil der Bevölkerung die erweiterte und neu gestaltete Kirche ein. Es erfolgte noch eine Ergänzung der Innenausstattung. In den Jahren 1978 und 1987 erhielt das Gebäude einen Komplettanstrich und im Jahre 1993 eine neue Heizung.

Nach langer Zeit des Abwägens entschieden sich die Gremien 1997 für die Anschaffung einer einmanualigen Orgel der Firma Orgel-Mayer aus Heusweiler. Am 13. Februar 2000 weihte Regionaldekan Schönborn zusammen mit Pfarrer Manfred Reck aus Züsch die neue Orgel ein. Die Orgel kostete 156.000,- DM, die die Pfarrgemeinde zum großen Teil selbst aufgebracht hatte.

Die Vikariekirche steht seit 2006 unter Denkmalschutz. Die Gemeinde feierte vom 19. bis 21. September 2008 den Beginn des Kirchenbaus vor 150 Jahren. In einem Festgottesdienst gedachten Pfarrer Clemens Grünebach und die Pfarrangehörigen dieses Jubiläums.

Das Gebäude war mit der Zeit im Innern fleckig geworden, so dass die Gremien sich im Jahre 2011 dazu entschieden den Innenraum zu renovieren und in kleinerem Umfang umzugestalten. Bei der Umgestaltung wurde der dreistufige Altarraum auf eine Stufe geändert und der Altartisch verkleinert. Das frei hängende Kreuz befestigte man an der Altarrückwand und in Eigenleistung erneuerten viele freiwillige Helfer den kompletten Innenanstrich. Weihbischof Dieser segnete am 04. September 2011 unter Mitwirkung von Dechant Grünebach und Pater Lutwin vom Franziskanerkloster Hermeskeil den neuen Altarraum ein.

Wenige Tage vor Ostern des Jahres 2017 wurde der Altarraum nochmals geringfügig umgestaltet. Einige freiwillige Helfer nahmen das Holzkreuz von der Wand ab und befestigten es im rechten Kirchenschiff. Im Altarraum ersetzte es eine dreiteilige Kreuzigungsgruppe aus Holz, die aus einer profanierten Kirche im Saarland stammte.

 

Berthold Bouillon

Gemeindeteam Damflos

Wir sind ein Team – Das Gemeindeteam

 

An Kirche ist mir wichtig das Zusammen-Kommen mit Gott mit anderen Gläubigen, die Kirche ist für mich Zufluchtsort wo ich mit Gott meine traurigen und fröhliche Ereignisse teilen kann. Kirche ist für mich einer von meinen Mittelpunkten in meinem Leben, wo mein Glaube immer neu gestärkt wird.
Gemeindeteam ist ein Bestandteil des kirchlichen Lebens, wo wir in unseren Treffen über unsere Sorgen und Ängste reden, wie es mit Kirche vor Ort weitergeht, das kirchliche Leben im Ort mit den Traditionen weiter geht.

Gerti Pink (66), eine erwachsene Tochter, vier Enkelkinder, ehemals Altenpflegerin, jetzt Rentnerin

 

Die Frage „Was ist Kirche für mich?“ kann ich in ein paar Sätzen erläutern. Kirche, somit Glaube an Gott, ist für mich ein Grundbedürfnis. Gott /Glaube ist für mich eine Lebensaufgabe. Ich versuche nach Gottes Weisung zu leben; mal gelingt es mir, oft aber nicht. Die Kirche im Dorf ist die Nahrung für meinen Glauben. Denn nur miteinander ist Glaube teilbar und fruchtbar. Ich hoffe von Herzen, dass unsere kleine Kirche noch lange Bestand hat und lebendig bleibt. Zum Wohle aller.

Heidi Dörr (56), drei erwachsene Kinder, Rentnerin

 

Mein Name ist Janina Kaub. Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Mama von drei Kindern. Von Beruf bin ich Geographin, aktuell aber wieder Studentin, um bald als Lehrerin arbeiten zu können. In meiner Freizeit lese und male ich gerne. Außerdem unterstütze ich ehrenamtlich die Schulbibliothek des Gymnasiums in Hermeskeil. Die Arbeit im Gemeindeteam bedeutet für mich vor allem, das gemeinschaftliche Leben in Damflos durch die Organisation von Festen und Traditionen entlang des Kirchenjahres mitzugestalten.

 

Um ganz ehrlich zu sein: Kirche ist mir sehr wichtig - aber ganz genauso wichtig ist mir, was nach der Messe passiert. Wenn man sich nach einer besinnlichen Roratemesse auf den ersten Kaffee des Tages freut, und diesen in einer gemütlichen Runde mit netten Menschen trinken kann, das gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit und von angekommen sein. Und genau das sind die Momente und Begegnungen auf die ich mich freue und für die ich sehr dankbar bin. Und genau deshalb engagiere ich mich sehr gerne in unserem Gemeindeteam: die Gemeinschaft gibt mir und uns einfach ein gutes Gefühl!

Sandra Cäsar (39), verheiratet, Mama von drei Mädels, Soziologin, Ehrenamtlerin

 

Ansprechpartner

Küster/-in:

Heidi Dörr