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Geschichte

Unser Pfarrbezirk St. Paulinus, Beuren, blickt auf eine längere Geschichte zurück.

So bildete Beuren „St. Paulinus“ zusammen mit Bescheid „Hl. Dreifaltigkeit“, Geisfeld „Rosenkranzkönigin“ und Rascheid „St. Anna“ früher eine Seelsorgeeinheit. Prosterath und Hinzert waren dabei Filialen von Beuren. Pölert war Filiale von Rascheid.

Dieser Zusammenschluss zur Seelsorgeeinheit wurde endgültig 1989 besiegelt, als auch Geisfeld nach Rascheid und Bescheid in den Verband aufgenommen wurde. Vorher wurde jedes der Dörfer einzeln von verschiedenen Pastören betreut, die Pfarrgemeinde Beuren von Pastor Paul Schwarz.

Das Konzept der Seelsorgeeinheit kam dann unter Pastor Lothar Wilhelm zum Tragen und wurde von ihm immer wieder gefördert. Er wechselte Anfang 1997 die Pfarrstelle. Von 1997 bis Ende Oktober 2000 wirkte Pastor Elmar Hornschuch in der Seelsorgeeinheit. Bis zu seinem plötzlichen Tod war es auch ihm ein zentrales Anliegen, die große Einheit zu einer Gemeinschaft zusammenzuführen.

Im September 2001 wurde dann, nach fast einjähriger Vakanz, Pfarrer Ingo Flach in sein Amt eingeführt. Er wirkte hier bis 2011.

An Pfingsten im Jahr 2011 wurde die Seelsorgeeinheit Beuren-Bescheid-Rascheid-Geisfeld in die benachbarte Pfarreiengemeinschaft Damflos-Gusenburg-Hermeskeil-Züsch eingegliedert. Ein neues und großes Pastoralteam entstand unter der Leitung von Dechant Clemens Grünebach. Dies hatte zur Folge, dass auch ein Kaplan für die neue große Pfarreiengemeinschaft Beuren-Hermeskeil ernannt wurde. Drei Jahre lang war Kaplan Tim Benno Sturm als Seelsorger tätig. Ihm folgte ab Sommer 2015 Kaplan Johannes Kerwer.

Im Januar 2016 fand eine Festwoche zur Gründung der neuen Pfarrei statt. Sie erreichte ihren Höhepunkt am 17.01.2016 mit einem Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Helmut Dieser. Seit diesem Zeitpunkt trägt die neu gegründete Pfarrei den Namen „St. Franziskus Hermeskeil“.

Im Sommer 2019 wurde Dechant Clemens Grünebach verabschiedet. Seit dieser Zeit ist die Pfarrei vakant. Als Pfarrverwalter wurde Pfarrer Kai Georg Quirin in Schillingen ernannt, während Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen mit der Koordination der Seelsorge beauftragt wurde.

Seit 2020 ist Pfarrer Chinnapparaj Selvaraya aus Indien als Kooperator in der Pfarrei St. Franziskus, Hermeskeil tätig. Die beiden Kapläne werden eigens erwähnt, da sie im Pfarrhaus in Beuren gewohnt haben, während jetzt Kooperator Chinnapparaj Selvaraya dort wohnt.

Selbstverständlich gibt es im Zentralen Dienstbüro in Hermeskeil noch weitere Seelsorger, die auch in unserem Pfarrbezirk Beuren tätig sind. Bitte beachten Sie, dass für alle auftretenden Fragen das Zentrale Pfarrbüro in Hermeskeil die richtige Anlaufstelle ist.

Kirche "St. Paulinus" Beuren

Kirche erbaut zwischen 1835 und 1837 nach den Plänen des Trierer Kommunalbaumeisters Johann Baptist Bingler, Saalbau im klassizistischen Stil, Vorgängerkirche aus dem Jahr 1414 im gotischen Stil, der neuromanische Hochaltar stammt aus dem Jahr 1905.
 

Beuren gehörte füher zum Stift Sankt Paulin in Trier. Die erste Kirche wurde vor dem Jahr 1200 erbaut.
.... Anstelle der gotischen Kirche von 1414 zwischen 1835 und 1837 nach Plänen des Trierer Kommunalbaumeisters Johann Baptist Bingler errichteter Neubau in klassizistischen Formen. Von der klassizistischen Ausstattung sind nur Teile erhalten (Kanzel, Beichtstühle). Der neuromanische Hochaltar wurde 1905 zusammen mit den Seitenaltären angefertigt. Der dem Wendelinus gewidmete rechte Seitenaltar ist erhalten. Der linke Seitenaltar wurde durch die vom Bildhauer Peter Stammen 1948 geschnitzte Hochwaldmadonna ersetzt. Farbglasfenster mit szenischen Darstellungen von 1905 (Firma Binsfeld, Trier). Die Pfarrkirche zählt zu den typischen von J. B. Bingler nach ähnlichem Konzept im Trierer Land entworfenen Kirchen (z. Kell). Sie übertragen den barocken, heimischen Kapellentyp in eine größer dimensionierte klassizistische Form mit ortsbildbeherrschender Wirkung.

Kapelle "St. Antonius von Padua" Prosterath

Schlank aufstrebender neugotischer Saalbau mit Sandsteingliederungen, erbaut 1888, kleiner dreiachsiger Saal im Innern der Kirche.
 

In der Antoniusstraße als giebelständiger Akzent eingefügter Saalbau, dessen Fassade ein Blickpunkt der einmündenden Brunnenstrasse ist. Der auffallend schlank aufstrebende neugotische Bau mit Sandsteingliederungen wurde 1888 errichtet. Laut Schulchronik lieferte der Kölner Baumeister Staats den Plan, das heisst Vincenz Statz (1819-1898) oder sein Sohn Franz Statz. Im Innern der Kirche befindet sich ein kleiner dreiachsiger Saal mit leicht eingezogenem dreiseitig schließendem Chor. Der Baukörper wurde mit einem klaren Gliederungsgerüst einheitlich durchkomponiert. Der steile Innenraum ist im Schiff kreuzgratgewölbt und die Joche trennen rippenförmige Gurte über Konsolen. Der Chor ist kreuzrippengewölbt. Die fast gänzlich erhaltene originale neugotische Ausstattung verbindet sich mit der Architektur zu einer eindrucksvollen Einheit. Glanzstück ist der 1896 von einem Meister Weis geschaffene Flügelaltar mit reichlich figürlichem Schmuck und Holzreliefs mit Szenen aus der Heiligenlegende des Antonius von Padua. Gleichzeitig sind die Figuren der heiligen Anna und Johannes desTäufers seitlich des Chorbogens zu sehen. Von der weiteren Ausstattung sind die Empore, die geschnitzte Kommunionbank und die originalen Farbglasfenster im Chor bemerkenswert. Bei der Restaurierung wurde die Farbigkeit am Außenbau nach dem originalen Farbkonzept wieder hergestellt. Die Filialkirche ist ein kleines Gesamtkunstwerk der Neugotik.

Ansprechpartner

Küster/-in:

Kirche BeurenMartina Rausch
 Regina Reget
Kirche Prosterathzur Zeit keine Küster/-in