Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil

Haben Sie schon Ihren Sternsingeraufkleber bekommen?

Für den Fall, dass Sie noch Aufkleber benötigen, so wenden Sie sich bitte an das Zentrale Pfarrbüro, wir helfen Ihnen weiter.
Der Lockdown verbot uns leider eine Sammlung von Haus zu Haus. Aber die armen und notleidenden Kinder in der Ukraine und weltweit benötigen trotzdem unsere finanzielle Unterstützung.

Sie können noch gerne bis Maria Lichtmess, Dienstag, den 02.02.2021 Ihre Spende auf die folgenden Konten einzahlen:

Kontoverbindung Pfarrei St. Franziskus:

Volksbank Trier
IBAN: DE 71 5856 0103 0005 9409 40
BIC: GENODED1TVB

oder:

Sparkasse Trier
IBAN: DE22 5855 0130 0001 0788 15
BIC: TRISDE55XXX

Bitte unbedingt den Verwendungszweck: Spende für die Sternsinger angeben!

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Spendentüte den bekannten erwachsenen Kontaktpersonen in unseren Orten zu geben.

Schon gesehen?

Die Hermeskeiler Sternsinger haben eine Andacht gestaltet, die seit 06.Januar auf unserer Homepage und auf Facebook abgerufen werden kann.
Hier der schnell Weg zur Sternsingerandacht.

Ein herzliches Wort des Dankes, denen die die Aktion mit wesentlichem Mehraufwand durchführten, aber auch allen, die Ihr Geld für einen sinnvollen und guten Zweck spenden.

Weltgebetstag der Frauen

Wir laden alle Frauen aus Grimburg und Gusenburg herzlich ein zum diesjährigen Weltgebetstag am Freitag, dem 05.03.2021. Die Andacht beginnt um 14.30 Uhr in der Gusenburger Kirche. Natürlich werden wir alle Corona-Bestimmungen beachten. Am Eingang der Kirche wird eine Teilnehmerliste erstellt. Näheres im nächsten Pfarrbrief!

Bundesfreiwilligendienst oder FSJ bei der Klimainitiative ENERGIEBEWUSST im Bistum Trier

Nach dem Abi schon was vor?

Bei der Klimainitiative ENERGIEBEWUSST im Bistum Trier ist ab dem 01. Juni 2021 im Rahmen von Bundesfreiwilligendienst oder FSJ eine Stelle neu zu besetzen.

Das Bistum Trier engagiert sich im Klimaschutz und hat zum Ziel, seine CO²-Emissionen drastisch zu reduzieren. Das Klima-Engagement des Bistums umfasst technische Maßnahmen, die Organisation von thematischen Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit für klimabewusstes Verhalten.

Um die Wirksamkeit der Klimainitiative schneller und breiter zu entfalten, wird ab dem 1. Juni 2021 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst (BuFD) oder für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) angeboten. Gesucht wird ein engagierter Mensch, dem der Klimaschutz ein persönliches Anliegen ist. Zu den Aufgaben zählen unter anderem:

  • Unterstützung bei Veranstaltungen (Vorbereitung und Durchführung), z.B. Schulungen zum ökologischen Arbeitsplatz, Mobilitätsaktionstag, Klimatouren
  • Pflege der Homepage https://umwelt.bistum-trier.de
  • Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit, wie Entwürfe für Klima-Letter, Erstellung von Powerpoint-Präsentationen
  • Hintergrund-Recherchen für Aufgaben im Rahmen des Klimaschutzmanagements
  • Unterstützung der Netzwerkpflege, Aufbau/Pflege einer Adressdatenbank
  • Durchführen eigener Projekte

Der Freiwilligendienst bietet eine tolle Möglichkeit, um sich für den Klimaschutz zu engagieren, das Berufsleben kennen zu lernen oder sich selber neu zu orientieren. Während der Zeit erfolgt eine intensive pädagogische Begleitung in Form von Seminaren bzw. Bildungstagen.

Der/die Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld und die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen. Am Ende des Freiwilligendienstes gibt es ein Zertifikat und ein Zeugnis. Weitere Informationen zum Freiwilligendienst im Allgemeinen gibt es im Internet unter wwww.soziale-lerndienste.de oder unter Tel. (0651) 993 796 - 300. Interessierte können ihre Bewerbung auch direkt an die Klimaschutzmanagerin des Bistums Charlotte Kleinwächter (charlotte.kleinwaechter(at)bgv-trier.de, Tel. (0651) 7105 - 564) richten.

Mit allen Wassern gewaschen - Die Taufe

Das erste Sakrament, das ein Mensch empfängt, ist die Taufe. Heutzutage wird sie meist Kindern geschenkt am Beginn ihres Lebens. Eltern zeigen mit dem Wunsch nach der Taufe für ihr Kind, dass sie ihm die gleichen Werte mitgeben wollen, die auch ihnen von ihren Eltern vermittelt wurden. Sie möchten, dass ihre Kinder in ein Leben hineinwachsen, das von christlichen Werten geprägt ist. Mitgefühl und Nächstenliebe, Solidarität und soziales Bewusstsein werden unter anderem damit verbunden.
Taufe beinhaltet aber noch mehr. Ursprünglich wurde sie im Christentum Erwachsenen gespendet. Kinder wurden nur im Zusammenhang mit den Eltern und der übrigen Hausgemeinschaft getauft. Die Taufe war damals eine echte Lebenswende. Man trennte sich mit der Taufe von seiner einstigen Lebensweise und dem Glauben an andere Götter. Man wurde in Christus hinein getauft, wurde Glied am Leib Christi. Taufe war also gleichzeitig das Bekenntnis zu Christus, zu Gott dem Vater und dem Geist – also das Bekenntnis zum dreieinigen Gott.
Zugleich wurden der Täufling und seine Familie in die Gemeinschaft der Christen, der Gesalbten, aufgenommen. Taufe war also auch ein Bekenntnis und eine Bindung an den christlichen Glauben.

Die Zeichen des Taufritus weisen darauf hin.
Das wesentliche Zeichen der Taufe ist das Wasser. Es hat mehrere symbolische Bedeutungen:

  • Wasser ist Zeichen der Reinigung. Die Taufe des Johannes, die auch Jesus nach den Evangelien empfangen hat, war solch eine Reinigungstaufe. Sie reinigte von der Schuld der Sünde, die von Gott trennte. Eine Bibelstelle über Schuld und die Trennung von Gott finden wir in den Paradieserzählungen des Alten Testaments. Adam und Eva erfahren durch ihre Schuld die Trennung von Gott. Das ist die Erbschuld, die Fähigkeit des Menschen, immer wieder schuldig zu werden, weil er nicht wie Gott vollkommen ist. Die Taufe, d.h. das Bekenntnis zu Jesus Christus, reinigt von der Erbschuld. Nichts und niemand kann den Getauften mehr von Gott trennen.
  • Taufe (griechisch baptízein βαπτίζειν) bedeutet untertauchen. Wer im Wasser untergetaucht wird, steht in der Gefahr zu sterben. Wasser ist ein Symbol des Todes (denken Sie an die unheimliche Kraft eines Tsunami).
  • Gleichzeitig ist aber das Wasser auch ein Symbol des Lebens. Nur da, wo Wasser ist, kann Leben wachsen.

Ein weiteres Symbol während der Taufe ist die Salbung mit Chrisam. Mit Chrisam, einem wertvollen Salböl, wurden in der Antike Priester, Propheten und Könige gesalbt und damit in ihr Amt eingesetzt. Alle, die getauft sind, werden zu Gesalbten (griechisch: Χριστιανόι / Christianói), also zu Christen. Sie werden also Jesus ähnlich, den wir ja auch mit dem Ehrentitel Christus, der Gesalbte, bezeichnen.

Das weiße Taufkleid symbolisiert diese Zugehörigkeit zu Christus auf andere Weise. Wir sind in der Taufe Christus ähnlich geworden, haben ihn, wie Paulus sagt, angezogen wie ein Gewand. Die weiße Farbe ist dabei die Farbe Gottes (der Auferstandene wird in der Kunst meist in weißen Gewändern dargestellt). Gleichzeitig ist das weiße Gewand schon ein Hinweis auf ein weiteres Sakrament, die Eucharistie. Kommunionkinder (meist nur noch die Mädchen) tragen zur Erstkommunion weiße Kleider als Erinnerung an die Taufe. Auch der Name des ursprünglichen Erstkommunionsonntages am Sonntag nach Ostern weist noch darauf hin: der Weiße Sonntag.

Die Taufkerze geht auf die Osterkerze zurück. Jesus ist das Licht für die Welt, das an Karfreitag und Ostern den Tod überwunden hat. Er ist das Licht, das selbst die Finsternis des Todes besiegt hat. Daher wird die Taufkerze an der Osterkerze entzündet und dem Täufling überreicht.

In der alten Kirche war die Osternacht der eigentliche Tauftermin im Kirchenjahr. Das machte die enge Verbindung mit dem Glauben an den Auferstandenen deutlich.
Die Taufkerze, gewissermaßen die ganz persönliche Osterkerze, sollte gut aufbewahrt werden, denn sie wird bei der Erstkommunion mit zum Altar getragen als Erinnerung an die Taufe. Manche Menschen stellen die Taufkerze auch bei der Hochzeit mit auf den Altar. Sterbenden zündet man ihre Osterkerze an als Erinnerung an das Versprechen Gottes, uns nach dem irdischen Tod mit dem ewigen Leben zu beschenken.
Zum Zeichen dafür, dass die Taufe nun der Beginn der Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche ist, stellen sich Eltern Paten und Liturgen zum Ende der Feier um den Altar herum auf. Es ist der Verweis auf die folgende Erstkommunion und die Firmung, die erneute Chrisamsalbung, durch den Bischof oder einen seiner Vertreter.
Die Taufe ist also weit mehr als ein schönes Familienfest (das ist sie hoffentlich auch). Sie ist das Fest, in dem ein Mensch in die Gemeinschaft mit Gott hineingestellt wird. Der Täufling schließt gewissermaßen einen Bund mit Gott und Gott mit ihm. Gott sagt zum Täufling die Worte, die er zu Jesus in dessen Taufe gesagt hat: „Dieses ist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Die Taufe ist somit der offizielle Beginn des Lebens mit Gott, der im Sakrament von der Kirche amtlich im Ritus vollzogen wird. (AW)

Erfolgreiche Gesprächsführung in schwierigen Situationen

Methoden und Strategien konstruktiver und erfolgreicher Kommunikation

 

Erfahren Sie, wie Sie in einem Gespräch auf keinen Fall den Faden verlieren und genau zu Ihrem Ziel kommen.

Die Pfarreiengemeinschaft Nonnweiler bietet diesen Kurs in den Räumen der Europäischen Akademie am 13. März 2021 vom 9.30 - 17.00 Uhr an.

Anmeldeschluss: 12. Februar 2021

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.