Menschen ganz nah

Aus unserer Pfarrei St. Franziskus stellen wir Ihnen regelmäßig Menschen vor, die ganz nah mit uns verbunden sind.

Daniela Meier

Hallo liebe Pfarrbrief-Leser,

einen Anfang finden fällt manchmal schwer. Als Rüdiger mich fragte, ob ich für den Pfarrbrief etwas schreiben würde, war ich erst mal sprachlos (was ich sonst nie bin). Naja, dachte ich, eine so schöne Rubrik sollte ich unterstützen. Und ein bisschen stolz macht es ja auch.

Aber nun zu mir. Mein Name ist Daniela Meier, mit meinem Mann Marko und unseren vier tollen Kindern leben wir nun seit 14 Jahren in unserem kleinen Häuschen in Beuren. Geboren wurde ich 1981 in Hermeskeil, aufgewachsen bin ich mit meiner Schwester Alexandra in Damflos, dort habe ich - bis ich mit meinem Mann in Beuren zusammenzog - auch viele Stunden meiner Freizeit verbracht. In der Kirche St. Johannes der Täufer in Damflos kam ich zur ersten heiligen Kommunion und so war es für mich ein sehr großer Wunsch und eine Ehre, auch hier meinem Mann das Ja-Wort zu geben.

Ich bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel (Orthopädie), aber nachdem wir 2011 unsere Tochter Annalena und 2012 unsere Drillinge Eva, Jana und Fabian bekamen, merkte ich, dass die Arbeitszeiten nicht mit meiner Familie zu vereinbaren waren, und so begann ich nach der Elternzeit als Unterstützungskraft in einer katholischen Kita zu arbeiten. Nach 1,5 Jahren merkte ich, dass dies der Beruf ist, den ich weiter ausüben möchte und startete mit vier Kindern neu durch. Eine Ausbildung mit 35? Vier Kindern? Wie soll das funktionieren? Kann ich das schaffen? Viele glaubten nicht daran und kehrten mir den Rücken zu. Aber das Gegenteil sollte eintreffen. Mit ganz viel Unterstützung der eigenen Familie, meiner Mama und meinen Schwiegereltern sowie unseren Freunden konnte ich 2019 meinen Abschluss machen. Seit über einem Jahr darf ich mich nun staatlich anerkannte Erzieherin nennen mit einer tollen Stelle in einer katholischen Kita. Durch den Spaß an der Arbeit mit Kindern begeistert mich auch die Zusammenarbeit mit Rüdiger und dem Kindertreffteam der Pfarreiengemeinschaft. Leider hat uns auch hier die Pandemie getroffen und die Treffen nicht möglich gemacht. Ich freue mich auf hoffentlich bald wieder mögliche Treffen mit dem Team und vor allem den Kindern.

Letztes Jahr kam Annalena zur Kommunion, eine tolle Zeit der Vorbereitung und Vorfreude, aber auch das – verschoben wie so vieles. Im September war es soweit, der Nachholtermin stand fest, unsere Große kam zu ihrer ersten heiligen Kommunion, ein schöner Tag, trotz der Einschränkungen. Ein tolles Motto „Mit einem Freund an deiner Seite“. Und das war so treffend, denn kurz danach trafen uns leider harte Schicksalsschläge in der Familie. Zeitweise steht die Welt für einen still, man denkt es geht nicht weiter. Doch wenn man eine tolle Familie und Freunde hat, verliert man nie den Mut. Den Mut weiterzumachen und nicht aufzugeben. Meinen Kindern - die einen schweren Start ins Leben hatten – zu zeigen wie besonders es ist gesund und glücklich zu sein und sie teilhaben zu lassen wie schön und wichtig es ist Menschen zu haben, die man liebt und die füreinander da sind. Es ist für mich sehr wichtig ihnen dies mit auf den eigenen Weg zu geben.

An alle, die meine kleine Geschichte gelesen haben: Gebt nie auf an das Gute zu glauben und vor allem glaubt an euch selbst!

„Mit einem Freund an deiner Seite ist kein Weg zu weit!“ – das Motto begleitet mich auch weiterhin über die Kommunion unserer Annalena hinaus, viel weiter, denn es ist etwas ganz Besonderes eine tolle Familie und tolle Freunde zu haben!

Alles Liebe und ein gesundes und glückliches 2021!

Ihre Daniela Meier

  • Pia Sloykowski

    Mein Name ist Pia Sloykowski, ein echt Gusenburger Mädchen und ich bin 58 Jahre alt. Ich bin seit fast 30 Jahren mit meinem Mann Bernd verheiratet und wir haben eine erwachsene Tochter, die in Trier studiert. Auf Grund der Corona-Pandemie findet selbst das Studium überwiegend online statt, und so freuen wir uns, dass wir doch als Familie noch viel Zeit gemeinsam verbringen können, auch wenn unsere Tochter nicht mehr zuhause wohnt.

    Zu meiner Person gibt es nicht viel Aufregendes zu erzählen. Ich bin hier im Dorf groß geworden und zur Schule gegangen. Nach meiner Lehre arbeitete ich zehn Jahre bei der Firma Ratio im Reisebüro. Die Tourismusbranche war meine große Passion und ich übte diesen Beruf mit Begeisterung bis zur Geburt unserer Tochter aus. Da wir sehr lange auf Nachwuchs gehofft hatten, widmete ich mich erstmal ganz der Erziehung. Nach einigen Jahren wollte ich doch noch etwas zusätzlich tun. Ein adäquater Halbtags-Job war aber leider nicht zu finden. So überlegte ich mir einen Plan B.

    Pastor Grünebach hatte gerade die neue Pfarrei in Züsch übernommen, und ich dachte mir, ich könnte mich etwas nützlich machen, Kindern mehr von Gott und seiner Freundschaft näherzubringen.

    So fing alles an, ich arbeitete im Familiengottesdienstkreis mit. Daraus erfolgte die Begleitung der Kommunionkinder und Firmlinge als Katechetin. Das machte mir viel Freude. Wir vermittelten nicht nur den Kindern die Botschaft Jesu, sondern wir als Katecheten lernten auch viel von den Kindern, denn ihre Begeisterung war echt und tat gut. Seit 2007 bin ich im Pfarrgemeinderat (heutiges Gemeindeteam) aktiv. Ich möchte die Tradition im Ort mit bewahren und auch für meinen Glauben in der Gemeinde Zeugnis abgeben.

    Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen fragte mich 2010, ob ich mir vorstellen könnte, als Lektorin und Kommunionhelferin mitzuarbeiten. Ich nahm die Herausforderung an und wuchs in den Dienst hinein. Bis heute erfüllt es mich mit Dankbarkeit, dass ich diesen Dienst ausüben darf.

    Seit 2015 habe ich gemeinsam mit Marliese Nellinger die Hauskommunion in Gusenburg übernommen, die leider wegen Corona im Moment nicht ausgeteilt werden kann. Das ist für unsere älteren Mitbürger sehr bitter. Das Alter macht es ihnen nicht mehr möglich einen Gottesdienst zu besuchen, und die sozialen Kontakte sind ohnehin schon sehr eingeschränkt. Manchmal beschränkt er sich nur auf den täglichen Kontakt mit den Pflegediensten. Wir halten telefonisch Kontakt und denken auch an sie in unseren Gebeten, und so manche Kerze in Grenderich brennt für unsere Senioren bei unserer lieben Gottesmutter.

    Was mich in meinem Glauben sehr geprägt hat, ist dass ich das große Glück hatte, Pater Matthias Utters OFM persönlich kennengelernt zu haben. Er war ein ganz besonderer Mensch und hatte die Gabe, einem in die Seele schauen zu können. Viele seiner Bücher sind mein geistiger Schatz und ich verehre ihn bis heute. Das Kloster wurde mir zur geistigen Heimat, seit fast 40 Jahren trägt es mich mit durch mein Leben. Ich denke an viele schöne Messen, ob zu Ostern, Weihnachten oder auch die Kleinkindergottesdienste, Afrika-Gottesdienste und viele Angebote des Klosters für Besinnung und Erforschung. Ebenso lange singe ich im Klosterensemble (mit kleinen Unterbrechungen) mit. Über den Fortbestand des Klösterchens habe ich mich sehr gefreut, und die Schwestern sind eine Bereicherung für unsere Gemeinde und vor allem die Menschen, die mit dem Kloster sehr verbunden sind. Mögen sie uns noch viele Jahre erhalten bleiben. Trotz der engen Bindung an das Klösterchen, ist mir meine Kirche vor Ort in Gusenburg auch wichtig. Hier wurde ich getauft, ging zur Erstkommunion, zur Firmung, hier wurde ich getraut und hier werde ich mein Leben in die Hand meines Schöpfers zurückgeben. Für seine stete Begleitung durch mein Leben bin ich zutiefst dankbar. Wir sind alle einzigartige Geschöpfe und von ihm unendlich geliebt. Wenn wir von dieser Liebe etwas in die Welt tragen, brauchen wir uns nicht zu sorgen, auch nicht in Pandemie-Zeiten, er ist ganz sicher an unserer Seite.

    Ich möchte mich mit einem Text von Teresa von Avila verabschieden. Nada te turbe - nada despante..... der Text heißt in der Übersetzung: Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken.

     

    Alles geht vorüber.

    Gott allein bleibt derselbe.

    Alles erreicht der Geduldige

    und wer Gott hat, der hat alles.

    Gott allein genügt.

    In diesem Sinne bleiben Sie gesund. Dies wünscht allen Leser von Herzen

     

    Pia Sloykowski

  • Marie Becker

    Hallo, mein Name ist Marie Becker, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Gusenburg. Momentan besuche ich die 13. Klasse des Gymnasiums Hermeskeil und mache schon in 3 Monaten mein Abitur. Mein Plan danach ist es, an einer Grundschule ein freiwilliges soziales Jahr zu machen und anschließend auch Grundschullehramt zu studieren.

    Ich betreue gerne Kinder und konnte in diesem Bereich auch schon sehr viele Erfahrungen machen. Da ich selbst jahrelang Messdiener war, nahm Rüdiger mich vor ein paar Jahren mit ins Boot, um die Kinder zu betreuen. Ob Kinderfreizeit oder Messdienerfahrt, ich habe immer gern bei der Betreuung geholfen. Dieses Jahr fand aufgrund von Corona sogar eine sehr besondere Kinderfreizeit statt, die wir zusammen mit dem Turnverein Hermeskeil organisiert haben: eine Kinderfreizeit vor Ort. Anders als in den letzten Jahren, blieben wir nur in Hermeskeil und beschäftigten die Kinder 2 Wochen mit Aktionen wie Basteln, Spielen, Klettern und vielem mehr. Dies war nochmal was ganz Neues und hat zusammen mit den anderen Betreuern viel Spaß gemacht. Vor 2 Jahren habe ich dann meine Juleica (Jugendleitercard) gemacht, um auch eine offizielle Bescheinigung zu besitzen. Bei der Juleica habe ich zusammen mit anderen sehr netten Jugendlichen viele neue Dinge kennengelernt, wodurch auch kleine Freundschaften entstanden sind. Ich habe außerdem jahrelang gerne babygesittet und auch einen Babysitterkurs am Mehrgenerationenhaus Hermeskeil belegt. Auch die Arbeit mit den kleineren Kindern hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.

    In meiner Freizeit mache ich gerne Musik, ich singe und spiele Klavier. Durch Corona kann ich meinen Hobbys leider nicht nachgehen, da wir mit unserer Schulband nicht üben dürfen. Normalerweise üben wir das ganze Schuljahr verschiedene Lieder von „Sweet Child o’mine“ von Guns n‘ roses bis zu „Sowieso“ von Mark Forster. An Weihnachten gibt das Gymnasium Hermeskeil immer ein schönes Adventskonzert, bei dem Orchester, verschiedene Chöre und auch die Schulband auftreten. Auch dies wird aufgrund von Corona leider ausfallen. Auch unsere alljährlichen Sommerkonzerte der Schulband und der anderen Ensembles konnten dieses Jahr nicht stattfinden.

    Ich engagiere mich gerne in der Pfarrei St. Franziskus. Es macht mir Spaß, immer wieder an verschiedenen Aktionen teilzunehmen, auch wenn diese in der jetzigen Situation nicht stattfinden können. Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr gefreut, als Rüdiger mich gefragt hat, ob ich was schreiben möchte. Abschließend möchte ich Ihnen bei den derzeitigen Umständen viel Gesundheit wünschen!

     

  • Gemeindeteam Züsch/Neuhütten-Muhl

    Bettina Malburg, verheiratet, drei erwachsene Kinder.

    Ich wohne seit fast 40 Jahren in Neuhütten. Ich bin gelernte Verwaltungsangestellte.

    Seit über 17 Jahren arbeite ich im Hochwald-Altenzentrum St. Klara in Hermeskeil.

    In der Pfarrei habe ich mich als Katechetin bei der Vorbereitung der Kinder zur Erstkommunion und der Jugendlichen zur Firmung eingebracht. Vor der Umstrukturierung war ich einige Jahre Mitglied im Pfarrgemeinderat Züsch-Neuhütten-Muhl.

    Seit 2016 bin ich Mitglied im Gemeindeteam Züsch-Neuhütten-Muhl. Durch diese Tätigkeiten konnte ich die vielfältigen Aufgaben unserer Kirche kennenlernen. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von Gemeindemitgliedern wird das kirchliche Leben nicht möglich sein. Deshalb würde ich mich freuen, wenn noch einige bei uns im Team mitmachen würden, damit unsere Kirche in Züsch eine gute Zukunft hat.

     

    Mein Name ist Bernd Schmitt, 63 Jahre alt.

    Ich lebe mit meiner Frau in Neuhütten-Muhl und weil die Natur vor unserer Haustür liegt, spazieren wir oft durch den angrenzenden Wald oder wandern einer Traumschleife entlang.

    Die Berufswahl führte unsere beiden erwachsenen Töchter in die Städte Berlin und Darmstadt. Nach meinem eigenen Studienabschluss im Fachbereich Maschinenbau arbeitete ich an verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz. Die Netzinfrastruktur und deren Software bei der Deutschen Telekom bzw. bei den Tochter-Organisationen prägte meine berufliche Arbeit. Durch den Kontakt mit Dechant Clemens Grünebach kam ich in das Gemeindeteam Züsch, wurde in den Verwaltungsrat der Pfarrei Hermeskeil gewählt und arbeite seit Beginn des Jahres 2016 im Projekt-Team 'Kirche im Nationalpark' mit.

    Kirchen sind für mich stets Anziehungspunkte.

    Sie sind Kristallisationspunkte des menschlichen Schaffens in Kunst und Kultur auf dem Fundament des Gottes-Glaubens. Durch die gemeinsame Arbeit in den verschiedenen Gruppen hoffe ich, einen Beitrag für das kirchliche Leben in unserer Region zu leisten.

     

    Mein Name ist Sabrina Malburg. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer 12-jährigen Tochter. Beruflich bin ich medizinische Fachangestellte.

    Ich engagiere mich bereits seit einiger Zeit in verschiedenen kirchlichen Ehrenämtern wie z.B. als Kommunionhelferin oder im Kindergottesdienstkreis. Auch singe ich sehr gerne im Chor, was mir auf Grund der aktuellen Coronakrise und den damit verbundenen Einschränkungen seit dem Frühjahr sehr fehlt. Bis Ende des letzten Jahres war ich, seit der Gründung der neuen Pfarrei St. Franziskus, Mitglied im Pfarrgemeinderat.  Die Zeit als Katechetin in der Kommunionvorbereitung unserer Tochter 2019 hat mir auch sehr viel Freude bereitet und mich in meinem eigenen Glauben nochmals gestärkt. Diese tolle Erfahrung wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben.

    Als vor ca. 4 Jahren die Gemeindeteams ins Leben gerufen wurden, war für mich klar, dass ich auch dort gerne mitarbeiten möchte. Ich finde, es ist wichtig, dass das christliche Leben und die Traditionen in unserer Kirche vor Ort erhalten bleiben und gepflegt werden müssen. Dies geht aber nicht von alleine. Deshalb bedarf es der Unterstützung in diesem Team und deshalb habe ich mich für das Gemeindeteam entschieden. 

     

    Mein Name ist Margot Moser, 58 Jahre.
    Ich wohne in Neuhütten und wirke schon 30 Jahre ehrenamtlich bei vielen Aufgaben und Ämtern (von Kommunion- und Firmkatechetin über Messdienerarbeit, Sternsinger- und Klepperaktionen, Ausflugsorganisationen u.v.m.) in der Kirche mit.

    Ich war und bin noch immer in einigen Gremien der Pfarrei aktiv tätig.
    Seit über 30 Jahren singe ich im Kirchenchor und bin seit mehr als 15 Jahren aktives Mitglied im Chor ToninTon. Ich kümmere mich um den Blumenschmuck in unserer Züscher Kirche, bin Kommunionhelferin und Lektorin. Ich arbeite in unserer Liturgiegruppe mit und bin seit Beginn in unserem Gemeindeteam tätig.

    Genug mit der Aufzählung...
    Alles in allem bin ich viel für die Kirche unterwegs und das mit Glaube, viel Motivation, Freude und Spaß.

    In unserer heutigen Zeit sind einige Veränderungen in der Kirche zu sehen und auch zu spüren. Ich denke wir müssen "Glauben leben" und uns dafür einsetzen.

    In diesem Sinne, viele Grüße.

     

    Mein Name ist Torsten Wahl. Ich bin 40 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchter in Neuhütten.

    Weil mir unsere Kirche wichtig ist, engagiere ich mich hier seit meiner Kindheit auf unterschiedliche Weise. Seit 2017 bin ich Wort Gottes Leiter in unserer Pfarrei, dieser Dienst macht mir besonders viel Freude. Des Weiteren bin ich als Kommunionhelfer, Mitglied im Pfarrgemeinderat und im Gemeindeteam tätig.

    Meiner Familie und mir ist Kirche vor Ort wichtig und deshalb sind wir auch gern in unserem Pfarrbezirk Züsch / Neuhütten / Muhl aktiv.   

  • Maria Borrello

    Als Rüdiger mich angesprochen hat, einen Artikel für „Menschen ganz nah“ zu schreiben, musste ich nicht lange überlegen. Ich habe ihm gerne zugesagt.

    Mein Name ist Maria Borrello. Ich bin 65 Jahre und lebe mit meinem Mann seit 16 Jahren in Hermeskeil. Aufgewachsen bin ich in einem religiös geprägten Elternhaus im Saarland gemeinsam mit meinen Eltern und 2 Brüdern. Seit meiner Kindheit habe ich einen Bezug zur katholischen Kirche, meine Sommerferien habe ich viele Jahre bei meiner Tante, einer Ordensschwester der Franziskanerinnen von Waldbreitbach, in den verschiedensten Einrichtungen verbracht. Diese Zeiten haben mich schon früh in meinem christlichen Glauben geprägt.

    Ganz selbstverständlich war für mich auch daher mein Berufsziel, einen sozialen Beruf zu ergreifen, um den Menschen zu helfen. Nach meiner Ausbildung habe ich 28 Jahre in 2 Krankenhäusern im Saarland gearbeitet. Durch einen Arbeitsstellenwechsel kam ich 2004 nach Hermeskeil. Als Heimleiterin hatte ich selbstverständlich Kontakte zu der Öffentlichkeit und zur Kirche. Nach einem längeren Gespräch mit Clemens Grünebach, stand schnell für mich fest, dass ich auch gerne dort ehrenamtlich mitarbeiten möchte. Seit 2007 bin ich im PGR, einige Jahre arbeitete ich im Vorstand des Pfarreienrats mit, war Mitglied in der Steuerungsgruppe zur Errichtung einer „Pfarrei neuen Typs“ bis zur Gründung der Pfarrei St. Franziskus im Januar 2016. Diese Zeit mit meinen Weggefährten und Mitstreitern war besonders spannend für mich und die Begeisterung war groß, als Bischof Stefan unserem Wunsch entsprochen hat, der neuen Pfarrei den Namen „St. Franziskus“ zu geben. Ich habe mich intensiv mit dem Leben des Hl. Franziskus auseinandergesetzt, vor allem während der Pilgerreisen nach Assisi. Er ist für mich ein Vorbild, seine Worte und Taten lassen sich auch heute noch auf unser Leben übertragen.

    Während meines 46-jährigen Berufslebens war mir Gott und der christliche Glaube ein wichtiger Wegbegleiter, sie haben mir in mancher Krisensituation Kraft und Halt gegeben und so ist es auch heute noch.

    Ich engagiere mich seit 13 Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Hospizvereins Hochwald Hermeskeil. Meine Motivation ist, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in ihrer Hospizarbeit zu unterstützen, in der ganzheitlichen Begleitung und Versorgung des kranken und sterbenden Menschen. 

    Im Februar 2019 wurde ich vom PGR in den Verwaltungsrat gewählt und stehe als Ansprechpartnerin für den Datenschutz in der Pfarrei St. Franziskus zur Verfügung. Ich bin gerne als Wortgottesdienstleiterin in den Kirchen der Dörfer rund um Hermeskeil, um den Menschen das Wort Gottes zu verkünden.

    Vor 17 Jahren habe ich eine Diakonatsausbildung absolviert, mit der Hoffnung, dass es eines Tages eine Öffnung des Diakonates für Frauen geben wird. Seit vielen Jahrzehnten verleihen Frauen „der Botschaft Jesu Christi auf vielfältige Weise ein Gesicht.  Kirchliche Verbände verweisen auf den Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland. Ich finde, es ist notwendig, mehr Veränderungsbereitschaft zu zeigen und dynamischer auf die Zeichen der Zeit zu reagieren. So kann die Kirche den Veränderungsdruck etwas mindern, unter dem viele Menschen stehen und leiden. In der aktuellen Krisenzeit wird deutlich, dass auch vor allem Frauen das soziale und mitmenschliche Leben aufrechterhalten, durch ihren diakonischen Dienst aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen. Die Einführung des sakramentalen Diakonates für Frauen wäre meines Erachtens eine Bereicherung für die katholische Kirche und würde ihr guttun.

    Da ich mich noch nicht so richtig mit dem Leben einer Rentnerin identifizieren konnte, habe ich ein Angebot der MH-Stiftung angenommen und arbeite auf Honorarbasis als Tutorin des E-Learning-Programmes KUK online (Katholische Unternehmenskultur verstehen) für die Altenheime von zwei katholischen Trägern.

    In meiner Freizeit lese und reise ich gerne, ich liebe und genieße vor allem die Spaziergänge und die Beschäftigung mit unserer Hündin. Ich entspanne mich gerne bei guter Musik, habe viele Jahre im Singkreis meines Heimatdorfes mitgesungen und mehrmals beim ökumenischen Gospelchor-Projekt Hermeskeil/Simmern mitgewirkt.

    Eine große Bereicherung in meinem Leben war die Pilgerreise nach Israel auf den Spuren von Jesus Christus im Rahmen der 2-jährigen Ausbildung „Kompetenz und Geist“ und im letzten Jahr das Tragen der Monstranz an der Fronleichnamsprozession. Beide Erfahrungen werden für mich unvergesslich bleiben und haben bis heute ihre Spuren hinterlassen.

    Ich fühle mich wohl in der Pfarrei St. Franziskus und bedanke mich von Herzen bei meinen Weggefährten und Mitstreitern für das gute, wertschätzende Miteinander und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich glaube, dass wir gemeinsam-achtsam das kirchliche Leben weiter lebendig gestalten und, gestärkt im Glauben, verantwortungsbewusst in eine gute Zukunft führen können.ündin.H

    Auch wenn zurzeit wegen Corona alles anders ist, Begegnungen und Gespräche schwieriger durchführbar sind oder nicht stattfinden können, wir sind im Gebet miteinander verbunden!

     

    Maria Borrello

  • Baldy Stefan

    Ich kann gar nicht sagen, der wievielte Anlauf es ist, etwas über mich zu schreiben, seit Rüdiger mich nach meiner Bereitschaft dazu gefragt hat. Aber letztlich habe ich es nun doch geschafft, auch wenn es mir zugegebenermaßen schwerfällt, da ich grundsätzlich lieber im Hintergrund wirke und nicht so gerne im Fokus stehe.

    Mein Name ist Stefan Baldy. Ich bin 36 Jahre alt und wohne zusammen mit meiner Frau in Hermeskeil. Aufgewachsen bin ich ebenfalls hier, unterbrochen von ein paar Jahren in meiner frühen Kindheit, in denen ich mit meinen Eltern in Ruwer gewohnt habe. Die ersten bewussten Erfahrungen mit dem Glauben habe ich im Kindergarten Rosa-Flesch gemacht bei meiner Erzieherin Schwester Marianna. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Kommunion und durch meinen langjährigen Dienst als Messdiener konnte ich auf unseren Pastor Otfried Stertenbrink bauen, der mir den Glauben und die Kirche nähergebracht hat. Der Glaube ist nach wie vor ein sehr wichtiger Bestandteil meines alltäglichen Lebens. Denn Christ-sein bedeutet für mich viel mehr, als „nur“ die heilige Messe zu besuchen. Für ebenso wichtig halte ich es, meinen Glauben aktiv im Alltag zu leben und zwar mit all seinen unterschiedlichen Facetten. Während meiner Ausbildung und den ersten Jahren meines beruflichen Lebens ist mein Interesse am Glauben und der Kirche viel intensiver geworden. Gerne blicke ich auf diese Zeit zurück, hatte ich doch so viele schöne und ausgiebige Gespräche mit unseren Franziskanerinnen, besonders mit Schwester Hummelitas. Clemens Grünebach habe ich es zu verdanken, dass meine Bindung an die Kirche und auch letztlich mein Glaube weitergewachsen und stärker geworden ist, er hat mir auch ermöglicht, dass ich mit Mitte zwanzig wieder für einige Jahre als Messdiener aktiv werden durfte. Seit einigen Jahren ist es mir vergönnt, als Lektor und Kommunionhelfer und nunmehr auch als Leiter von Wort-Gottes-Feiern tätig zu werden. Allerdings bin ich ebenso gerne im Hintergrund aktiv, so beispielsweise beim alljährlichen Auf- und Abbau der Krippe und der Weihnachtsbäume. Eine ganz besondere Erfahrung verdanke ich ebenfalls Clemens Grünebach, vor einigen Jahren durfte ich bei der Fronleichnamsprozession die Monstranz tragen. Dies ist etwas, was mein Herz und meine Seele tief berührt und Spuren hinterlassen hat.

    Während mein Interesse und meine Leidenschaft zum Glauben stärker wurden, habe ich mich auch lange mit dem Gedanken auseinandergesetzt, meine berufliche Laufbahn zu beenden und die Ausbildung zum Priester aufzunehmen. Doch es kam anders. Völlig unerwartet lernte ich meine Frau kennen. Das stellte mein ganzes Leben auf den Kopf, war doch alles plötzlich nicht mehr so klar. Ich halte dies jedoch für Gottes Fügung, denn wie kann es sonst sein, dass ich sie in jener Zeit der Entscheidung kennen lernte, obwohl uns tausende Kilometer trennten. Die Zeit des Kennenlernens war aufgrund der Entfernung sehr aufregend und anstrengend, besonders als es darum ging, die Einreise meiner Frau aus der Ukraine nach Deutschland mit den ganzen behördlichen Hindernissen zu regeln, weil wir heiraten wollten. Letztlich hat mir aber auch hier mein Glaube viel Energie gegeben. So habe ich viel Zeit im Trierer Dom vor der Kapelle des Heiligen-Rocks verbracht. Heißt es doch im Pilgergebet „und führe zusammen, was getrennt ist.“ Nach einem halben Jahr hatten wir es dann geschafft und seit mehr als neun Jahren können wir hier in Hermeskeil gemeinsam unser Glück genießen.

    Auch wenn mein Leben nun so ganz anders verläuft, als ich es mir vor Jahren noch ausgemalt habe, freue ich mich, auf eine ganz andere Weise meinen Glauben leben zu können und mich nach meinen Fähigkeiten in unserer Pfarrei einbringen zu dürfen.

  • Gemeindeteam Hermeskeil

    Marlene Auler, ich wurde im Juli 70 Jahre alt. Verheiratet, eine Tochter und 3 Enkelkinder. Wohne und lebe seit Juli 1994 in Hermeskeil. Seit 5 Jahren Rentnerin.

     

    Mein Name ist Susi Gahler, 50 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder. Kirche vor Ort ist sehr wichtig für mich. Es ist mir ein Anliegen, das kirchliche Leben vor Ort aufrechtzuerhalten.
     

    Mein Name ist Christel Gorges, bin 72 Jahre alt und lebe seit über 50 Jahre in Hermeskeil. Ich bin verwitwet und Mutter von drei Söhnen, die mit ihren Familien in Hermeskeil wohnen. Auch habe ich vier Enkelkinder, die mir besonders viel Freude bereiten und für die ich immer da bin.

    Viele Jahre war ich Mitglied im Pfarrgemeinderat und bin seit der Umstrukturierung zur Pfarrei St. Franziskus Mitglied in unserem Gemeindeteam Hermeskeil. Es ist mir ein großes Anliegen, das kirchliche Leben in unserer Pfarrei aufrecht zu erhalten und liebgewonnene Traditionen weiter-

    zuführen, wenn auch manchmal „Anders“. Unser kirchliches und privates Leben hat sich durch Corona sehr verändert: Sei es der Besuch der hl. Messe, das Singen im Kirchenchor, Ausflüge und Aktivitäten der Frauengemeinschaft, alles ist anders geworden und ich hoffe sehr, dass bald wieder Normalität eintritt. Auch wir als Gemeindeteam hatten jetzt eine ruhige Zeit und freuen uns, wenn es wieder was zu tun gibt. Wir können sehr gut miteinander und freuen uns auf jede/jeden die/der mitmachen möchte

     

    Mein Name ist Yvonne Holzapfel-Kaup. Ich bin 45 Jahre alt und wohne mit meinem Mann Dominik und unseren beiden Kindern Pierre und Ludivine in Hermeskeil, was auch mein Heimatort ist. Schon in meiner Kindheit hatte ich, gestärkt durch meine Eltern, einen guten Bezug zur Kirche und zum Glauben an den lieben Gott. Durch die Kommunionvorbereitung von unserem Sohn im Jahr 2015/2016 wurde meine Verbindung zur Kirche wieder neu belebt. Durch die Tätigkeit als Katechetin, die ich auch im Jahr 2018/2019 bei der Kommunionvorbereitung von unserer Tochter durchgeführt habe, hat sich mein Glaube wieder mehr gestärkt. Seit 2016 bin ich auch im Familiengottesdienstkreis aktiv und unterstütze auch die Messdiener bei manchen Aktionen (z. B. Sternsingeraktion, Kläppern in der Karwoche). Außerdem bin ich seit 2016 ein berufenes Mitglied im Pfarrgemeinderat. Im Gemeindeteam Hermeskeil engagiere ich mich auch seit 2016. Seit dem Sommer 2017 bin ich auch noch als Ersatzküsterin (in Hermeskeil und Abtei) im Einsatz, was mir sehr viel Spaß macht und gut gefällt. Seit Anfang des Jahres 2018 übe ich auch den Lektorendienst in der Pfarrkirche in Hermeskeil aus. Ich bin gelernte Arzthelferin (17 Jahre lang) und nach der Elternzeit, die ich mit den Kindern zu Hause genossen habe, begann ich im November 2016 im MGH zu arbeiten. Alle meine Tätigkeiten und Einsatzbereiche in der Kirche sind eine Bereicherung im Lebensalltag und stärken einen im Glauben und auch im Bezug zum kirchlichen Leben. Wünsche allen alles Gute und Gottes reichen Segen!

     

     

    Ich heiße Bernd Hotz, bin 56 Jahre alt und habe, bevor ich in den Vorruhestand gegangen bin, über 35 Jahre im saarländischen Steinkohlenbergbau gearbeitet. 

    Ich bin verheiratet und Vater von einer Tochter. Unsere gemeinsame Freizeit verbringen wir überwiegend mit unseren Tieren: 2 Katzen, Hund, Pferd, Landschildkröten und ca. 120000 Bienen.

    Neben meiner Tätigkeit als Fahrer bei der Tafel, bin ich Mitglied im Gemeindeteam, Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat (ohne Stimmrecht nur beratend).

    Durch diese Tätigkeiten sehe ich, wie vielfältig die Aufgaben unserer Kirche sind.

    Ich hoffe darauf, dass unsere Kirche im Hochwald eine gute Zukunft hat.

     

    Mein Name ist Bernd Lautz. Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und von Beruf Kaufmännischer Angestellter im KFZ-Gewerbe. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad und gehe auch gerne wandern. Schon in jungen Jahren war ich als Messdiener und Pfadfinder aktiv und wurde                      später Mitglied im Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat Hermeskeil. Nach langjähriger Mitarbeit in diesen beiden Räten, entschloss ich mich nach der Gründung der großen Pfarrei St. Franziskus im Gemeindeteam weiterhin für die Pfarrei tätig zu sein. Nebenbei bin ich auch im Vorstand der Kolpingsfamilie Hermeskeil als Schatzmeister tätig. Es liegt mir sehr viel daran, das kirchliche Leben vor Ort aufrechtzuerhalten und es würde mich freuen, wenn noch einige bei uns im Team mitmachen würden.

     

    Mein Name ist Mirjam Minder und ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Kindern hier in Hermeskeil. Seit meiner Jugend engagiere ich mich in der Kirche. Zunächst als Lektorin und Messdienerin, als Erwachsene darüber hinaus im Pfarrgemeinderat und als Wortgottesleiterin. Besondere Freude bereitet mir immer wieder, die Firmbewerber*innen auf ihrem Weg zur Firmung zu begleiten und ihnen etwas über meinen Glauben zu erzählen – damit der Funke überspringt. Um das christliche Leben hier in Hermeskeil mitzugestalten, das war und ist meine Motivation, mich im Gemeindeteam Hermeskeil zu engagieren. 

     

    Ich heiße Daniela Mindermann, bin 46 Jahre und wohne in Hermeskeil. Meine zwei Kinder sind 17 und 21 Jahre alt. Seit über zwei Jahren arbeite ich im Hochwald Altenzentrum St. Klara. In der Pfarrei habe ich mich zum Beispiel als Katechetin an Kommunionen und Firmungen eingebracht. Außerdem habe ich mehrere Jahre im Familiengottesdienstkreis mitgewirkt. Als das Gemeindeteam gegründet wurde, habe ich entschieden dort mitzumachen.

     

    Wolfgang Nellinger (57), verheiratet, ein Sohn, Standesbeamter.

    Kirche vor Ort ist mir ein wichtiges Anliegen. In der Vergangenheit war ich lange Jahre in verschiedenen kirchlichen Gremien tätig (Pfarrgemeinderat, Verwaltungsrat, Kirchengemeindeverband). Nach Gründung der neuen Pfarrei St. Franziskus im Jahre 2016 stand für mich fest, dass ich keine ehrenamtlichen administrativen Verwaltungsaufgaben in der neuen Pfarrei übernehmen wollte. Daher hatte ich mich damals zur Mitarbeit im Gemeindeteam bereiterklärt, um gemeinsam mit Gleichgesinnten die kirchliche Arbeit vor Ort aktiv zu gestalten. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von Gemeindemitgliedern wird das kirchliche Leben und die Beibehaltung von Traditionen dauerhaft nicht möglich sein.

     

    Mein Name ist Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger. Ich wohne mit meiner Familie seit nun 21 Jahren in Hermeskeil und wir fühlen uns wohl hier. Nach meinem Studium in Trier und Dublin habe ich am Gymnasium Hermeskeil mein Referendariat für die Fächer katholische Religion und Englisch absolviert. Nach einigen Jahren beruflicher Tätigkeit am Bischöflichen Angela Merici Gymnasium und der Theologischen Fakultät Trier bin ich nun schon seit 10 Jahren wieder als Lehrerin am Gymnasium in Hermeskeil tätig. Mein Mann Rainer arbeitet im nördlichen Saarland als Pastoralreferent und meine Kinder Simon (16 Jahre) und Lea (12 Jahre) gehen mit mir jeden Morgen gemeinsam zum Gymnasium. Seit einiger Zeit engagiere ich mich sehr gerne im Förderverein des Klösterchen Hermeskeil und bin darüber auch ins Gemeindeteam gekommen..

     

    Guten Tag, ich bin Frank Speicher, 50 Jahre jung. In meiner Jugend war ich auch Messdiener, seit 1999 gehöre ich dem PGR an. Auch der Messdienerleiterrunde und dem Gemeindeteam gehöre ich an. Im MGH sieht man mich auch mal öfters, wenn Veranstaltungen sind, helfe ich auch da. Außerdem bin ich aktiv im Organisationsteam der Heilig Rock-Tage in Trier. Seit 2001 begebe ich mich jedes Jahr auf eine Pilgerfahrt nach Taize und benutze dort den „Pilgerweg des Vertrauens“. Von Beruf bin ich Fachkraft für Gesundheit und Sozialdienstleistungen IHK (Betreuung von Senioren in Seniorenheimen).

  • Kirchenchor St. Paulinus Beuren

    Der Kirchenchor St. Paulinus Beuren kann noch auf keine lange Tradition zurückblicken, denn die Gründung erfolgte erst im März 2015. Bei dieser Versammlung trafen sich unter der Versammlungsleitung unseres ehemaligen Pfarrers und Dechanten, Clemens Grünebach, 15 Sängerinnen und Sänger, die nach der Auflösung des Gesangvereins Beuren ihrem musikalischen Hobby nun als Kirchenchor nachgehen wollten. Anwesend war auch der neue Chorleiter Burkhard Schmitt aus Thiergarten, der zum Glücksfall für unseren „jungen Kirchenchor“ werden sollte.

    Burkhard hat es in seiner unnachahmlichen Art und Weise und mit viel Geduld geschafft, bei einer durchweg sehr guten Probenbeteiligung die unterschiedlichen Charaktere in den einzelnen Stimmlagen zu einem wohlklingenden Gesangskörper zu formen. Auch bei den Auftritten ist dies deutlich spürbar; das Bewusstsein, als Chor von Gott und seiner guten Nachricht zu singen, prägt stets den ganzen Auftritt. Das anschließende Lob für unsere Leistungen ist stets spürbar aufrichtig und nie aufgesetzt, nötige Kritik äußert er mit einer positiven Erwartungshaltung und auch mit konkreten und konstruktiven musikalischen Korrekturen.

    Aktuell haben sich im Kirchenchor St. Paulinus 20 Sängerinnen und Sänger der „musica sacra“ verschrieben. Die Hauptaufgabe, der sich der vierstimmige Chor aus Freude an Musik und Gesang widmet, besteht in der musikalischen Gestaltung der christlichen Hochfeste wie an Ostern und Weihnachten oder etwa den Patronatsfesten in Beuren, Prosterath und Hinzert.  An den übrigen Feiertagen trägt der Chor ebenfalls zur feierlichen Messgestaltung bei. Auch die Mitgestaltung sonstiger Hochämter im Kirchenjahr, Auftritte bei weltlichen Veranstaltungen sowie gemeinsame Auftritte mit dem Kirchenchor St. Franziskus Hermeskeil mit ihrem Chorleiter Rafael Klar sind für uns eigentlich eine Selbstverständlichkeit und werden von unseren Sängerinnen und Sängern sehr gerne wahrgenommen.

    In der Regel finden die Proben jeweils donnerstags von 19.30 Uhr – 21.00 Uhr (unterbrochen durch eine kurze Getränkepause) im kleinen Saal des Bürgerhauses in Beuren statt.

    Neue Sängerinnen und Sänger sind in unserer geselligen Runde für alle Tonlagen stets willkommen, ein Vorsingen oder eine musikalische Vorbildung sind nicht zwingend erforderlich, vorausgesetzt wird lediglich die Freude am Chorgesang in einer fröhlichen Gemeinschaft. Wer Spaß an der Musik hat und das Singen im Chor gerne ausprobieren möchte, ist herzlich zur Schnupperchorprobe eingeladen. Aus eigener Erfahrung können wir sicherlich festhalten, dass Singen Körper und Seele guttut. Auch bei einem sonst fast vollen Terminkalender kann die Chorprobe helfen, Stress abzubauen. Und wenn die eine oder andere Probe mit einem anderen Termin kollidiert, dann sollte dies kein Hinderungsgrund sein, bei uns mitzusingen.

    Uns verbindet nicht nur das Singen: so wird die Gemeinschaft auch durch Ausflüge, die Jahreshauptversammlungen und das gemeinsame Essen zum Jahresabschluss gelebt und gepflegt.

    Die Corona-Krise hat nun seit März aber vieles verändert; es ist ein komisches Gefühl, denn es ist Donnerstagabend und du gehst nicht aus dem Haus, um im Chor zu singen. Die Benachrichtungsapp auf dem Smartphone zeigt - unterstützt durch einen angenehmen Begleitton - die wöchentliche Erinnerung an die Chorprobe an, aber das Bürgerhaus ist gesperrt, die Probe fällt leider aus. Das Virus Sars-CoV-2 ist immer noch da und wird sicherlich noch eine Zeitlang „normalen Chorgesang“ verhindern bzw. erschweren. Auch die zwischenzeitlichen Lockerungen in der Corona - Pandemie helfen unserem Chor vorerst nicht weiter, denn das „Social Distancing“ ist beim Chorgesang nur schwer möglich. Die Abstandsregeln von etwa zwei Metern wegen möglicher Aerosolübertragungen kann ein Chor kaum einhalten. Gerade die Nähe der Sängerinnen und Sänger macht das Chorwesen und damit den Chorklang aus.

    Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir alle gesund bleiben und niemand von uns in seinem Umfeld schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle durch Corona zu beklagen hat, dass die Sänger und Sängerinnen unseres Kirchenchors bei der Stange bleiben und wir uns hoffentlich bald wieder zum gemeinschaftlichen Singen treffen können.

    Auch in und nach der Corona-Krise gibt es vier gute Gründe für einen Chor:
    Sopran, Alt, Tenor und Bass! Wenn Du also Lust hast, mit uns zu singen:
    Wir freuen uns auf jeden – wir freuen uns besonders auf Dich!

    Harald Schmitt, 1. Vorsitzender

     

    Die 20 Sängerinnen und Sänger verteilen sich auf 4 Stimmlagen:

    Chorleiter: Burkhard Schmitt

    Sopran:
    Veronica Schmitt (2. Vorsitzende), Mathilde Schmitt, Marlies Schmitt,

    Wilma Feller, Brigitte Fuchs, Gerhild Schiwek

    Alt:
    Agnes Philipps, Mathilde Marx, Sabine Becker (Kassiererin),

    Hedwig Seimetz (Schriftführerin), Regina Hemmerling (Beisitzerin), Uschi Düpre

    Tenor:
    Waldemar Köhl (Beisitzer), August Philipps

    Bass:
    Willi Seimetz, Rainer Düpre (Beisitze), Andreas Marx,

    Werner Reget, Harald Schmitt (1. Vorsitzender)

  • Damian Bach

    Als es damals mit großen Schritten auf mein Abitur zuging, stellte ich mir die Frage, wie es danach weitergehen soll. Direkt studieren oder lieber doch nicht? Ein FSJ oder etwas anderes?

    Durch den Kontakt zu Maria Koob, die neben Subregens Oliver Laufer-Schmitt das Felixianum leitet, kam schließlich die Idee auf, an diesem Orientierungs- und Sprachenjahr teilzunehmen, und nach einiger Überlegung entschloss ich mich dazu, dies zu tun. Einerseits konnte ich so einen ersten Schritt in Richtung Selbstständigkeit wagen, nicht mehr bei den Eltern wohnen, aber dennoch in Trier nicht allzu weit weg sein. Andererseits fand ich auch das Programm des Felixianums sehr ansprechend.

    Das Felixianum steht unter dem Motto „Spiritualität leben lernen“, welches drei Hauptbereiche des Konzepts herausstellt. In all diesen Bereichen denke ich, hat mich das Felixianum weitergebracht.

    Im Bereich der Spiritualität konnte ich im Rahmen des geistlichen Programms einige gute, neue Erfahrungen machen. Dabei geholfen haben mir z. B. der Oasentag in Sankt Thomas, die Veranstaltungen zur Einführung in die Spiritualität und die geistliche Begleitung, aber besonders auch das Leben in der Gruppe als Glaubensgemeinschaft und damit verbunden der Austausch untereinander und die gemeinsamen Gottesdienste.

    Auch im Bereich Leben habe ich viel mitgenommen. Zum einen ist da die Selbstorganisation, das Zimmer sauber halten, Einkaufen etc., zum anderen muss sich aber auch das Leben in der Gruppe erst einmal einpendeln, da auch dort Organisation und Absprachen notwendig sind. Die Gemeinschaft habe ich jedoch stets als sehr angenehm empfunden, zumal man durch das eigene Zimmer auch Raum für sich hat und sich durchaus auch mal ausklinken kann.

    Während der Zeit im Felixianum habe ich auch viel lernen können: Natürlich in den Sprachen Spanisch und Bibelgriechisch, die ich interessant finde, es gab aber auch informative Angebote zu Liturgie, Kirchenmusik und theologischem Grundwissen. In der Intensivphase gab es außerdem weitere spannende Kurse.

    Das Sozialpraktikum, bei dem ich in einer Krabbelstube in Trier-West eingesetzt war, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Arbeit mit den kleinen Kindern empfand ich als interessanten Einblick, sowohl in die Tätigkeit der Erzieherinnen als auch das soziale Umfeld der Kinder.

    Natürlich hat die Coronavirus-Pandemie auch vor dem Felixianum nicht Halt gemacht, welches dadurch mitten in der Intensivphase unterbrochen werden musste. Ich bin allerdings sehr froh, dass es mittlerweile, wenn auch mit abgespecktem Programm (z. B. kein Praktikum), weitergehen kann und die ausgefallenen Kurse nachgeholt wurden bzw. noch nachgeholt werden.

    Wenn ich nun kurz vor dem Ende des Felixianums auf diese Zeit zurückblicke, bin ich mit der Entscheidung, daran teilzunehmen, sehr zufrieden und denke, das Orientierungs- und Sprachenjahr hat seinen Zweck erfüllt, zum einen natürlich das Erlernen der Sprachen, zum anderen aber vor allem die Orientierung. Die Orientierung ist weniger eine Berufsorientierung, da mein Berufswunsch eigentlich die ganze Zeit feststand, sondern mehr eine Orientierung in meiner Haltung, in meinem Glauben, in meinem Leben.

  • Lisa Webel

    Hallo! Ich bin Lisa Webel, 16 Jahre alt, komme aus Hermeskeil und besuche die 10. Klasse des Gymnasiums Hermeskeil. Einige von Ihnen kennen mich vermutlich aus der Kirche, wo ich seit etwa sieben Jahren als Messdienerin die Messe miterleben und mitgestalten darf. Die Kirche und Religion im Allgemeinen spielen in meinem Leben eine wirklich große Rolle, was mir besonders während der Beschränkungen aufgrund des Coronavirus klar geworden ist. Zwar war das Mitverfolgen der Gottesdienste via Livestream eine interessante und durchaus schöne Erfahrung, aber es ist eben nicht das Gleiche. Als die erste Messe wieder stattgefunden hat und ich direkt dienen konnte, ist mir aufgefallen, wie sehr ich das Feiern des Gottesdienstes in unserer Gemeinde vermisst habe. Das gemeinschaftliche Beten und Singen, aber auch das Empfangen des Leibes Jesu haben mich auf besondere Weise erfüllt und mir Kraft gegeben.

     

    Eine ähnliche Erfüllung erlebe ich als Helferin bei der Blutspende in Hermeskeil und meiner Tätigkeit als Sanitäterin, welcher ich seit dem Sommer letzten Jahres nachgehe. Ich durfte bereits bei einigen wenigen Einsätzen dabei sein und bekam so ein paar tiefere Einblicke in das Gesundheitswesen. In Verbindung damit hat sich mein Berufswunsch nur noch mehr gefestigt, denn nach meinem Abitur möchte ich Soldatin bei der Bundeswehr werden und dort Medizin studieren, um Stabsärztin zu werden. Die Vorstellung, Menschen auf diesem Weg zu helfen und etwas zum Wohle anderer beizutragen erfüllt und begeistert mich jeden Tag aufs Neue. In dieser Hinsicht bin ich sehr von einem meiner größten Idole inspiriert, Desmond Doss. Er meldete sich freiwillig, um im Zweiten Weltkrieg als Sanitäter der US-Armee zu dienen, wobei er jedoch das Tragen einer Waffe verweigerte, da ihm sein tiefer christlicher Glaube verbot zu töten, ganz egal ob Krieg herrschte oder nicht. Er wollte nur Leben retten. Nach langen Auseinandersetzungen mit seinen Vorgesetzten und Anfeindungen seiner Kameraden, bei welchen er stets seinen Prinzipien treu blieb, wurde ihm sein Anliegen gestattet und er wurde Sanitäter einer Infanteriedivison. Bei der Schlacht um Okinawa leistete Desmond Doss dann das Unglaubliche. Im Alleingang rettete er an etwa einem Tag 75 Menschen das Leben, und das war ihm nach eigener Aussage nur mit der Hilfe und dem Beistand Gottes möglich, der ihm die Kraft gab, all dies zu vollbringen. Er selbst wurde viermal verwundet, einmal davon schwer, doch selbst dann bestand er darauf, dass zuerst anderen geholfen wird. Er war der erste Soldat, der die höchste Auszeichnung der Streitkräfte der USA, die Medal of Honor, erhielt, ohne je an der Waffe gedient zu haben. 2006 verstarb er leider aufgrund einer schweren Atemwegserkrankung. 2016 wurde dann ein Film herausgebracht, der Desmonds Geschichte erzählt: „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“. Ein Film, den ich Ihnen hiermit sehr empfehle, da Desmond Doss' Geschichte wahrhaft inspirierend ist.

     

    Ich glaube fest daran, dass der Glaube „Berge versetzen“ und einen selbst antreiben und stützen kann. Abschließend möchte ich Ihnen noch in der momentanen Situation viel Kraft, Durchhaltevermögen, Gesundheit und Gottes Beistand wünschen!   

  • Irena Knop

    Mein Name ist Irena Knop, ich wohne in Geisfeld, bin verheiratet und stolze Mutter von zwei wunderbaren Töchtern.

    Als Rüdiger Glaub-Engelskirchen mich fragte, ob ich einen Artikel

    für „Menschen ganz nah“ schreiben möchte, dachte ich nur: „Ich bin doch ganz langweilig, über mich gibt es doch nichts zu sagen!“

    Doch dann setzte ich mich an diesen seltsamen und traurigen Ostertagen hin und fing an, meine Geschichte über meinen Glauben und die Menschen, die mich geprägt haben, niederzuschreiben.

    Meine Geschichte beginnt im ehemaligen Jugoslawien, einem Land, in dem es offiziell keine Religion gab. Meine Familie war, so wie die meisten Familien dort, in religiöser Hinsicht bunt gemischt. Alle Glaubensrichtungen waren vertreten, römisch-katholisch, griechisch-orthodox, Islam und Atheismus.

    Erzogen wurde ich römisch-katholisch, jedoch wurde ich nicht getauft, so hatte sich keiner aus der Familie „übergangen“ gefühlt. Als ich 12 Jahre alt war, wurde unser Land von einem schrecklichen religiösen Bürgerkrieg erschüttert, die Folgen sind bis heute noch sehr stark präsent.

    In diesem Krieg stellte sich für mich das erste Mal die Frage: „Wer bin ich überhaupt, wo gehöre ich hin, überall und doch nirgendwo?“ Das Einzige, was mich aufrecht hielt und mir eine Stütze in dieser schrecklichen Zeit gab, war mein Glaube an Gott.

    Ich klammerte mich an meine Gebete, die mir Trost spendeten und mir Hoffnung gaben. Stets war ich davon überzeugt, dass Gott mir helfen würde.

    Gezwungenermaßen musste ich alles hinter mir lassen, meine Familie, meine Freunde, mein Zuhause und kam so schließlich nach Deutschland. Dort kaufte ich mir einen eigenen Rosenkranz und begann, die Bibel zu studieren.

    Bis zu meinem 16. Lebensjahr lebte ich bei meiner Tante, die dann jedoch nach Jugoslawien zurückging. Das war nicht mehr das Land, das ich kannte, nie wieder wollte ich dorthin zurückkehren. Da ich jedoch minderjährig war, wurden ganz wunderbare Menschen aus Züsch meine Pflegeeltern und gaben mir einen Platz in ihrer Familie, für mich ein Gefühl, das ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht kennengelernt habe. Ich verdanke ihnen sehr, sehr viel und bin dankbar, dass der liebe Gott mich zu ihnen gebracht hat. Dort wurde ich in meinem Glauben unterstützt, und ich ließ mich in ihrem Beisein auf eigenen Wunsch taufen. Endlich fand ich meinen Platz in der kirchlichen Gemeinschaft, ich fühlte mich geborgen und akzeptiert.

    Danach folgte auch meine Firmung, bei der mein Ehemann meine Patenschaft übernommen hat. Eine Hochzeit ohne kirchlichen Segen war für uns beide undenkbar, unser Glaube und Gott gehören einfach zu uns und sollen immer ein fester Bestandteil unseres Lebens sein, für uns und unsere beiden Töchter.

    Vor einiger Zeit allerdings fühlte ich eine Leere in mir, ich hatte das Gefühl, mich selbst und meinen Glauben „verloren“ zu haben. In dieser Zeit erhielt ich große Unterstützung von Rüdiger Glaub-Engelskirchen, von Dechant Clemens Grünebach und der lieben Schwester Elke Weidinger, um nur ein paar Namen zu nennen. Regelmäßig besuchte ich die „Atempausen“ im Klösterchen in Hermeskeil, kehrte für ein ganzes Wochenende in St. Thomas ein. Dies half mir, meinen Glauben und mich selbst wieder neu zu entdecken, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

    Vor einiger Zeit habe ich den Lektorendienst in Hermeskeil und

    Geisfeld übernommen. Große Freude bereitet mir das gemeinsame Singen im Kirchenchor „Ton in Ton“. Doch ich möchte mich gerne noch mehr für meine Mitmenschen und die Kirche engagieren.

    Es gibt viele wunderbare Menschen, Begegnungen und Orte, die ich kennenlernen durfte, die mich in meinem Glauben bestärkt und unterstützt haben, ich werde Gott dafür ewig dankbar sein. Mein Glaube erfüllt und stärkt mich jeden Tag aufs Neue    

     

  • Gemeindeteam Damflos

    Wir sind ein Team – Das Gemeindeteam

     

    An Kirche ist mir wichtig das Zusammen-Kommen mit Gott mit anderen Gläubigen, die Kirche ist für mich Zufluchtsort wo ich mit Gott meine traurigen und fröhliche Ereignisse teilen kann. Kirche ist für mich einer von meinen Mittelpunkten in meinem Leben, wo mein Glaube immer neu gestärkt wird.
    Gemeindeteam ist ein Bestandteil des kirchlichen Lebens, wo wir in unseren Treffen über unsere Sorgen und Ängste reden, wie es mit Kirche vor Ort weitergeht, das kirchliche Leben im Ort mit den Traditionen weiter geht.

    Gerti Pink (66), eine erwachsene Tochter, vier Enkelkinder, ehemals Altenpflegerin, jetzt Rentnerin

     

    Die Frage „Was ist Kirche für mich?“ kann ich in ein paar Sätzen erläutern. Kirche, somit Glaube an Gott, ist für mich ein Grundbedürfnis. Gott /Glaube ist für mich eine Lebensaufgabe. Ich versuche nach Gottes Weisung zu leben; mal gelingt es mir, oft aber nicht. Die Kirche im Dorf ist die Nahrung für meinen Glauben. Denn nur miteinander ist Glaube teilbar und fruchtbar. Ich hoffe von Herzen, dass unsere kleine Kirche noch lange Bestand hat und lebendig bleibt. Zum Wohle aller.

    Heidi Dörr (56), drei erwachsene Kinder, Rentnerin

     

    Mein Name ist Rita Kronenberger, 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Söhne. 
    Früher mit Freude ein Mitglied im Pfarrgemeinderat von Damflos gewesen, bin ich heute sehr gerne ein Teil unseres Gemeindeteams.
    Auch nach der Gründung der großen Pfarrei St. Franziskus war und ist es mir ein wichtiges Anliegen das kirchliche Leben vor Ort aufrechtzuerhalten und mitzuhelfen, dass liebgewordene Traditionen und Begegnungen weitergeführt werden.
    Machen Sie mit! Fragen Sie vor Ort einfach nach. Jeder ist herzlich willkommen.

     

    Mein Name ist Sascha Hammes und ich bin 48 Jahre alt. Beruflich bin ich bei der VGV Schweich beschäftigt. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Frau, unserer Tochter, unseren Freunden im Einklang mit den Hobbys Sport, Kulinarik und Natur.

    Kirche und Glaube differenziere ich für mich klar!

    Während meiner Dienste als Soldat in Auslandseinsätzen und auch in Zeiten von privaten Schicksalsschlägen habe ich u.a. Kraft in meinem Glauben geschöpft.

    Derzeit betrachte ich die Institution Kirche kritisch und kann mich nicht zwingend mit ihr identifizieren, da ich aber die Gemeinde als "meine Kirche" ansehe, engagiere ich mich im Gemeindeteam Damflos.

     

    Mein Name ist Janina Kaub. Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Mama von drei Kindern. Von Beruf bin ich Geographin, aktuell aber wieder Studentin, um bald als Lehrerin arbeiten zu können. In meiner Freizeit lese und male ich gerne. Außerdem unterstütze ich ehrenamtlich die Schulbibliothek des Gymnasiums in Hermeskeil. Die Arbeit im Gemeindeteam bedeutet für mich vor allem, das gemeinschaftliche Leben in Damflos durch die Organisation von Festen und Traditionen entlang des Kirchenjahres mitzugestalten.

     

    Um ganz ehrlich zu sein: Kirche ist mir sehr wichtig - aber ganz genauso wichtig ist mir, was nach der Messe passiert. Wenn man sich nach einer besinnlichen Roratemesse auf den ersten Kaffee des Tages freut, und diesen in einer gemütlichen Runde mit netten Menschen trinken kann, das gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit und von angekommen sein. Und genau das sind die Momente und Begegnungen auf die ich mich freue und für die ich sehr dankbar bin. Und genau deshalb engagiere ich mich sehr gerne in unserem Gemeindeteam: die Gemeinschaft gibt mir und uns einfach ein gutes Gefühl!

    Sandra Cäsar (39), verheiratet, Mama von drei Mädels, Soziologin, Ehrenamtlerin

     

  • Anna Lena Nellinger

    Mein Name ist Anna-Lena Nellinger, ich besuche die 12. Klasse des Gymnasiums Hermeskeil und wohne gemeinsam mit meinen Eltern Hanne und Heiko, meinem jüngeren Bruder Felix und unserem Hund Willi in Beuren.

    Bis vor kurzem habe ich ein normales Teenagerleben geführt, bin zur Schule gegangen, und es hat sich alles um meinen 18. Geburtstag am 25. März gedreht. Die Grillhütte war gebucht, Essen organisiert, Alkohol besorgt, Freunde und Familie eingeladen und alles, was halt zu einem 18. Geburtstag dazu gehört. Voller Vorfreude habe ich schon fast an nichts anderes mehr gedacht.

    Und dann wurde von jetzt auf gleich wegen eines unsichtbaren Virus alles stillgelegt.

    Keine Schule mehr. Keine Treffen mit Freundinnen. Keine Verabredungen mit meinem Freund. Und vor allem keine Party zu meinem 18. Geburtstag.

    Auf einmal steht alles um einen herum still. Und doch herrscht ein großes Chaos. Man sitzt den ganzen Tag daheim rum, kann nichts unternehmen, da alles geschlossen ist und quält sich damit, Arbeitsaufträge zu erledigen, die man per E-Mail von den Lehrern zugeschickt bekommt. Ich hätte es niemals zu träumen gewagt, dass ich die Schule jemals vermissen werde, aber sich den Stoff in allen Fächern selbst beizubringen und zeitgleich zu verstehen, grenzt schon fast ans Unmögliche. Und doch ist es das Einzige, was einem in dieser Zeit übrigbleibt.

    Aber nicht nur das hat sich von jetzt auf gleich geändert. Auch das familiäre Leben

    daheim wird gefordert, wenn auf einmal fast alle daheim sind. Meine Mama arbeitet in Luxemburg als Krankenschwester in einer Altenpflegeeinrichtung und auch dort hat sich alles geändert und ihre Arbeitszeiten sind komplett umgeschmissen, was auch dazu führt, dass sich zu Hause einiges ändert.

    Und trotz all dem Chaos verbringen wir meinen Geburtstag zu viert bei

    gemeinsamem Raclette, damit der Tag doch ein klein wenig besonders ist. Meine Godi ist so lieb und hat mir meinen Lieblingskuchen und Geschenke auf die

    Terrasse gestellt. Und dank der heutigen Technik und der ganzen Medien, habe ich den Tag gewisser Maßen doch nicht alleine zu Hause verbracht. Unzählige Glückwünsche kamen per Bild, Video, Nachricht oder ganz altmodisch per Telefonanruf und Post von vielen lieben Menschen.

    Ich glaube fest daran, dass wir diese schwere, einsame Zeit gemeinsam durchstehen werden und vielleicht hat uns gerade so eine Situation geholfen, zu einer engeren Gemeinschaft zu werden, da wir alle das Gleiche durchmachen müssen.

    Und ich bin dankbar dafür, dass wir in einem Land wie Deutschland leben. Ohne Krieg, mit einem guten Gesundheitssystem und guten Sozialleistungen, sodass keiner von uns auf irgendetwas verzichten muss.

     

  • Bärbel Schneider

    Denn die kleinen Dinge sind nicht dazu gemacht,

    sofort gesehen zu werden.

    Sie sind dazu gemacht, entdeckt zu werden.

    Wenn man sich die Zeit dafür nimmt,

    dann werden diese kleinen Dinge sichtbar.

    Hier und dort.

    Ganz klein.

    Plötzlich sind sie unübersehbar da.

    Und werden zu etwas Großem.

     

    Kleine Dinge sind wie Schätze.

    Wahre Schätze.

    Ein einziges dieser kleinen Dinge kann einen Augenblick

    Zu etwas ganz Besonderem machen.

     

    Ein einziges dieser kleinen Dinge kann die Welt verändern.

     

    Das obige Zitat stammt aus dem Bilderbuch “Wie die Vögel“ von Germano Zullo, einem Bilderbuch ohne Worte mit überraschenden Wendungen und dem Blick auf die kleinen Wunder des Lebens.

    Mein Name ist Bärbel Schneider. Ich wohne mit meiner Familie in Lorscheid.

    Von Beruf bin ich Erzieherin und außerdem an bestimmten Terminen im Jahr als Märchenerzählerin tätig. Insofern versteht es sich von selbst, dass ich gerne nach guten aussagekräftigen Texten Ausschau halte. So weiß ich auch, dass die Bibel viele tröstende aufbauende Texte und Gedanken bereithält.

    Zur Bibel und zum Glauben fand ich bereits in jungen Jahren, als ich im Saarland aufwuchs. Ich konnte die Erfahrung eines engagierten Pastors und eines für die Jugend offenen Diakons machen, unter deren Anleitung ich den Weg in die Jugendarbeit fand.

    Über einige Zeit hinweg ging ich auch regelmäßig in eine Nachbarskirche zur Komplet, deren Worte ich bis heute als tröstend empfinde. Außerdem sang ich mit viel Freude in einem Jugendchor mit.

    Mit 14 Jahren wollte ich zur evangelischen Kirche konvertieren, weil ich glaubte, dass es mir dort besser gefiele. Eine evangelische Pfarrerin hat mich davon überzeugt, Katholikin zu bleiben. Ich habe es bis Dato nie bereut.

    Es kam dann aber auch eine kurze Zeit der Abwendung von der Kirche. Als ich nach Saarbrücken auf die Straße für den Frieden mitdemonstrieren ging, aber zuhause nicht im Lot war, musste ich erkennen, dass Umkehr angesagt war.

    Ich bekam Verbindung zum Kloster Heiligenborn in Bous, in dem ich etliche Glaubenskurse besuchte. In dieser Zeit lernte ich auch meinen Mann kennen.

    Als wir 1988 nach Lorscheid kamen, suchte ich den Kontakt zum Kloster in Hermeskeil und gelangte so in den Gebetskreis unter der Leitung von Manfred Meyer, dem ich noch heute als „Küken“ angehöre. Diese Menschen, die dem Kreis angehören, haben mich in all den Jahren begleitet, sie haben miterlebt, wie ich meine vier Kinder bekam, wie meine Mutter starb usw. Und der christliche Glaube, den sie für mich repräsentierten, hat mich immer mehr und mehr geprägt und mir viel Sicherheit in allen Lebenskrisen geschenkt.

    Auch in der ehrenamtlichen Arbeit der Pfarrei konnte ich viele gute Erfahrungen machen, durch unsere große Kinderschar bedingt, war ich 15 Jahre im Kleinkindergottesdienst tätig. Inzwischen bin ich seit ein paar Jahren im Kirchengemeinderat.

    So wie sich oft der Kreis im Leben schließt, besuche ich seit ein paar Monaten gemeinsam mit meinem Mann das Abendlob in Reinsfeld, was ich als beruhigenden Einklang in die neue Arbeitswoche erlebe, einmal hatte ich die Gelegenheit dort die Texte zu lesen. Und was finde ich dort: Die Texte bzw Gesänge aus der Komplet. In ein paar Wochen werde ich gemeinsam mit einem Priester und einem Musikkreis ein Abendlob im Hochwald zum Thema “Märchen und Predigt“ gestalten. Ich freue mich sehr darauf.

    Vor drei Jahren sind zwei unserer Kinder, mein Mann und ich mit der Familienfreizeit von Gemeindereferent Rüdiger Glaub Engelskirchen mitgefahren und haben dort einige Familien aus der Pfarrei Franziskus  kennen und schätzen gelernt. Seitdem sind wir jedes Jahr dabei. Die Gemeinschaftserfahrungen aus dieser Zeit geben mir die Hoffnung auf die Zukunft unserer Kirche!

    Wir alle wissen nicht, was kommt! Wir haben aber die Zuversicht Gottes, dass wir diesen ungewissen Weg nicht alleine gehen müssen. Und nur dann, wenn wir die Hoffnung in diesen Weg hineinlegen, dann hat er auch Zukunft! Insofern bin ich offen für das, was uns die kommende Großpfarrei Hermeskeil bringen wird.

    „Im Herzen des Wirbelsturms, der den Himmel zerreißt, befindet sich ein Ort zentraler Ruhe“ (Charles Edwin Markham)

     

    „Sei unser Heil, o Herr, derweil wir wachen, behüte uns, da wir schlafen, auf dass wir wachen mit Christus und ruhen in Frieden.” (Lobgesang des Simeon, Komplet)

    Mit den Gedanken der Zuversicht, die diese beiden Texte für mich ausstrahlen , möchte ich meinen Beitrag beenden. Möge dem ein oder anderen beim Lesen meines Textes ein guter Funke übersprühen, wenn das gelungen ist, dann freue ich mich.

  • Christel Gorges

    Mein Name ist Christel Gorges. Ich wohne seit 50 Jahren in Hermeskeil und lebe sehr gerne hier. Geboren wurde ich in Damflos, als erstes von sechs Kindern. Ich selbst bin seit sechs Jahren verwitwet, habe drei Söhne, die mit ihren Familien ebenfalls in Hermeskeil ansässig sind. Da wir alle in unmittelbarer Nähe zueinander wohnen, kann ich viel Zeit mit meinen vier Enkeln verbringen, was mir große Freude bereitet. Vor drei Jahren habe ich die beiden ältesten Enkel als Katechetin auf die 1. Heilige Kommunion vorbereitet.

    Mit Interesse lese ich unseren monatlich erscheinenden Pfarrbrief, insbesondere den Artikel “Menschen ganz nah“. Es ist sehr schön zu erfahren, was die Menschen in unserer Pfarrei St. Franziskus so bewegt. Ich war erfreut darüber, als Rüdiger mich fragte, ob ich bereit wäre, mich vorzustellen.

    Seit über 30 Jahren bin ich in der kath. Frauengemeinschaft tätig. Es macht mir viel Freude, übers Jahr hindurch mit unseren Frauen der Pfarrei etwas zu unternehmen. Beispielsweise beten wir in der Fastenzeit einen besonderen Kreuzweg. Im März findet der Weltgebetstag für Frauen statt. Am ersten Freitag im März beten Frauen auf der ganzen Welt für ein besonderes Land. An einem Sonntag im Mai halten wir an unserem Erzkapellchen eine Marienandacht, die immer sehr gut besucht wird. Im Sommer organisieren wir unseren Jahresausflug, der immer schon sehr zeitig ausgebucht ist. In diesem Jahr ist geplant, den Rosengarten in Zweibrücken zu besuchen. Das Augenmerk der Frauengemeinschaft liegt auf unserem jährlich stattfindenden Adventsbasar, dessen Erlös immer für caritative Zwecke gespendet wird.

    Auch im Pfarrgemeinderat bin ich seit über 30 Jahren als Mitglied tätig. Als die Pfarrei St. Franziskus unter Dechant Clemens Grünebach gegründet wurde, bildeten die einzelnen Pfarrbezirke Gemeindeteams. Da die Belange der Pfarrei und der Menschen in Hermeskeil mir sehr am Herzen liegen, zögerte ich keinen Moment, mich auch da einzubringen. Wir sind u.a. zuständig für den Krippenaufbau in der Weihnachtszeit und die Osterliturgie. Zudem helfen wir bei der Durchführung der 1. Heiligen Kommunion am Weißen Sonntag und der Fronleichnamsprozession. So sind wir das ganze Jahr über mit den verschiedenen Angelegenheiten tätig.

    Seit vielen Jahren werde ich in unserer Pfarrei als Lektorin und Kommunionhelferin eingesetzt. In unserem Kirchenchor St. Franziskus singe ich seit 20 Jahren mit Begeisterung zur Ehre Gottes mit.

    Vor einiger Zeit hatten Gemeindemitglieder die Idee eine „Go(o)d Night“ durchzuführen. Das Fest “des Ewigen Gebetes“ wurde in vielen Pfarreien nicht mehr so gut angenommen. Die Planung und Durchführung der “Go(o)d Night” erfüllt uns mit großer Freude und wir hoffen, dass die Veranstaltung auch die weiteren Jahre Bestand haben wird.

    Im Moment beschäftigt mich sehr die Zukunft unserer Großpfarrei. Ich hoffe, dass mit der Hilfe Gottes, alles in gute Bahnen gelenkt wird. Ich freue mich sehr auf die Aktivitäten, die in diesem Jahr vor uns liegen und hoffe, dass sich viele Menschen davon angesprochen fühlen. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.

  • Gemeindeteam Gusenburg

    Unser Gemeindeteam Gusenburg besteht aus:

    Elisabeth Blatt, Pia Sloykowski, Astrid Jakobs-Weber, Mechtilde Wiescher, Irene Hares, Marlene Trösch, Annemie Barthen und Inge Becker, es fehlt auf dem Foto Alfred Becker.

    Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen hat uns gebeten für Menschen ganz nah etwas zu schreiben. Dabei haben wir uns an folgenden Fragen orientiert:

    1. Wie hat sich die Arbeit im Vergleich zum vorherigen PGR zum jetzigen Gemeindeteam verändert?

    Das Gemeindeteam Gusenburg hat die Aufgaben des PGR motiviert weitergeführt.

    2. Mit welchen Projekten und Themen hat sich das Gemeindeteam in der letzten Zeit beschäftigt?  Im Mittelpunkt standen die Planung und Ausführung des lebendigen Adventskalenders mit der Aussendung des Lichtes von Bethlehem. Außerdem haben wir unterstützend beim Aufbau der Krippe geholfen.

    3. Für das Jahr 2020 stehen bereits wichtige Termine fest, die wir an dieser Stelle bereits veröffentlichen möchten:

    04.04.2020, Kreuzweg im Freien mit anschl. Frühstück

    14.06.2020, Fronleichnam mit der Feier 90 Jahre Weihe der Kirche "Erscheinung des Herrn"

    15.08.2020, Grenderichfest

    4. Unsere Gedanken in Bezug auf die Pfarrei der Zukunft, die im Jahr 2021 oder 2022 gegründet werden soll, sind, dass wir weiterhin als ein tolles Team zusammenarbeiten und offen sind für neue, engagierte Personen.

    Wir erhoffen uns klare Linien bzgl. der neuen Pfarrei der Zukunft, mit Informationen, wie es weitergehen soll sowie einen guten Austausch mit anderen Gemeindeteams. 

    Wir wünschen uns, dass das kirchliche Leben weiterhin in der Gemeinde vor Ort stattfinden soll und nicht alles zentralisiert wird.

  • Anne Düpre

    Hallo zusammen!

    Ich bin Anna Düpre, 13 Jahre alt und wohne in Hermeskeil. Schon seit sechs Jahren bin ich Messdienerin in der Pfarrei Sankt Franziskus. Davor habe ich schon regelmäßig die Gottesdienste im Klösterchen besucht, bis ich dann endlich zur Kommunion kam. Seitdem durfte ich schon viele Gottesdienste, Feierlichkeiten und Messdienerausflüge miterleben.

    Doch die Adventszeit, die gerade angefangen hat, ist, wie ich finde, immer noch die schönste Zeit im Jahr.

    Das liegt daran, dass die Gottesdienste in der Kirche jedes Mal sehr feierlich gestaltet werden: der Chor singt, die Kirche ist weihnachtlich geschmückt und die Kerzen am Adventskranz verbreiten Vorweihnachtsfreude. Auch die Bänke füllen sich gegen Jahresende und die Messdiener sind zahlreich vertreten.

    Dieses Jahr erleben wir zum ersten Mal Weihnachten mit unserem neuen Priester Dr. Oko, worauf ich mich sehr freue. Aber auch auf das Krippenspiel der Grundschüler bin ich schon sehr gespannt, besonders weil meine kleine Schwester Lena dort mitspielt.

    Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen vor Weihnachten ist das Dichten und Lesen von Weihnachtsgeschichten sowie das Plätzchenbacken und das Messdienen in der Kirche.

    Natürlich ist die Weihnachtszeit auch eine Zeit des Schenkens und der Nächstenliebe. Allerdings finde ich, dass dies manchmal im Trubel um das Weihnachtsfest verloren geht. Deshalb rate ich, den Alltagsstress zu vergessen und sich Zeit zu nehmen, über die Bedeutung von Weihnachten nachzudenken und einmal innezuhalten.

    Dies möchte ich als Messdiener, vor allem den jüngeren Messdienern, vermitteln. Dafür inspiriert mich besonders Therese, die mir damals schon alles über die heilige Messe und Feierlichkeiten anschaulich beigebracht hat.

    Zum Abschluss noch ein Gedicht von mir, hoffentlich gefällt es dir:

     

    Die Weihnachtszeit

    bringt Geborgenheit

    und der Kerzenschein

    bei uns daheim

    gebe uns Gelassenheit

    ich wünsch´ euch eine frohe Weihnachtszeit.