Hinweise zur Corona-Pandemie

8. Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier "Schritt für Schritt"

Aktualisierte Fassung - gültig ab: 4. November 2020

Seit Sonntag, 3. Mai 2020 ist es in Rheinland-Pfalz und im Saarland wieder möglich, gemeinschaftliche Gottesdienste zu feiern. Dies geschieht unter Beachtung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben, die im vorliegenden Schutzkonzept berücksichtigt worden sind.

Grundlage aller Überlegungen muss sein, dass jede gottesdienstliche Feier so gestaltet ist, dass sie einerseits würdig ist, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus weitestgehend vermieden wird. Weiterhin gilt, dass wir als Kirche im Bistum Trier dabei mitwirken, größere Versammlungen und Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Unter Achtung der Möglichkeiten vor Ort kehren die Pfarreiengemeinschaften zur Vielfalt und Anzahl der Feier der Gottesdienste zurück. Es ist erstrebenswert, dass wieder in allen Kirchen Gottesdienste gefeiert werden.

Der zuständige Pfarrer entscheidet zusammen mit dem Pastoralteam und den pfarrlichen Gremien, was in der Situation vor Ort nach geltenden staatlichen und kirchlichen Anordnungen im Blick auf alle Beteiligten sinnvoll und von den notwendigen Ressourcen möglich ist.

Die Beratungen sind entsprechend den aktuellen Regelungen zu Versammlungen im Bistum Trier zu führen. In diese Beratungen sind auch das aktuelle Infektionsgeschehen vor Ort und die sich daraus ergebenden kommunalen Vorgaben einzubeziehen. Darüber hinaus können weiterhin Gottesdienste medial übertragen werden. Bitte Tipps zum Streamen und Hinweise zu GEMA-Gebühren beachten: t1p.de/gottesdienststreamcorona und https://t1p.de/GEMA-Bistum-TR.

 Auch in absehbarer Zeit wird es vielen Menschen nicht möglich sein, zur Feier der Gottesdienste in einer Kirche zusammenzukommen. Es gibt derzeit keinen Ausschluss bestimmter Personengruppen (Risikogruppen) von der Feier der Gottesdienste. Personen, die einer Risikogruppe angehören, wird dennoch dringend geraten, die Entscheidung zu einer Teilnahme sorgfältig abzuwägen.

Die bisherigen Erfahrungen der Feier öffentlicher Gottesdienste unter Einhaltung des Schutzkonzeptes zeigen, dass es möglich und verantwortbar ist, dass wir uns als Kirche am Sonntag zum Gottesdienst versammeln.

Inzwischen wird an vielen Orten wieder die Eucharistie an den Sonntagen gefeiert. Zudem lässt es die derzeitige Situation zu, dass Gläubigen, die es wünschen, der Empfang der Eucharistie zuhause oder außerhalb der Feier der Eucharistie ermöglicht wird. Aus www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona 2 diesem Grund wird den generellen Dispens aller Gläubigen von der Sonntagspflicht aufgehoben - unbeschadet CIC can. 1248 §2.

Nähere Informationen des Bistums können Sie auf den Bistumsseite www.bistum-trier.de erfahren.

Schutzkonzept unserer Pfarrei St. Franziskus

Bitte beachten Sie die nachfolgenden wichtigen Hinweise zum Schutzkonzept in unserer Pfarrei St. Franziskus, Hermeskeil

  1. In allen Gottesdiensten gilt während des gesamten Gottesdienstes die Maskenpflicht!
  2. Als Pfarrei sind wir aufgefordert, die Gottesdienstbesucher im Falle einer möglichen Infektion nachzuweisen. Für die Wochenend- und Feiertagsgottesdienste müssen Sie sich deshalb weiterhin telefonisch oder per E-Mail im Pfarrbüro anmelden. Für die Werktags Gottesdienste, Andachten etc. haben Sie die Möglichkeit, am Eingang der Kirche einen Zettel mit Namen, Adresse und Telefonnummer in eine Box zu werfen.
  3. Die Sonntagabendmesse des Klosters findet derzeit in der Pfarrkirche St. Martinus statt. Sie müssen sich für diesen Gottesdienst anmelden, und zwar jeweils bis spätestens freitags 12.00 Uhr im Franziskanerinnenkloster unter Telefon: (06503) 913 909-0.
  4. Die telefonisch angemeldeten Gottesdienstbesucher werden gebeten spätestens 10 Minuten vor Beginn der Heiligen Messe da zu sein. Ansonsten verfällt ggf. die Platzvergabe an spontane Gottesdienstbesucher.
  5. Bitte ziehen Sie sich warm an. Unsere Kirchen sind zwar beheizt. Sobald aber der erste Gottesdienstbesucher die Kirche betritt, darf die Umluftheizung aus Sicherheitsgründen nicht weiter in Betrieb sein.   
  6. Ein Gemeindegesang ist unter derzeitigen Bedingungen eine Gefährdung. Das gemeinsame Singen wird stark reduziert.

Näheres erfahren Sie im zentralen Dienstbüro der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil, Martinusstraße 5, 54411 Hermeskeil, Telefon: 06503-981750 oder per E-Mail

Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie

Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich: 

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; 
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen; 
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen; 
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden; 
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit.

 Amen. ***

Es können ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

 

Stephan Ackermann