Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil

Elternabend Erstkommunion

Die Eltern unserer neuen Kommunionkinder warten mit Sicherheit schon auf ein Signal aus dem Pfarrhaus, wie es mit der Erstkommunion Ihres Kindes im kommenden Jahr aussieht. 

Feststeht, dass die Erstkommunion stattfindet. Über das Wie und Wann würde ich gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

 

Deshalb lade ich zu einem Elternabend am Montag, dem 15.11.2021, um 19.30 Uhr in das Mehrgenerationenhaus ein.

Wenn Sie es schaffen und möchten, freue ich mich, wenn Sie bereits um 18.30 Uhr zur Abendmesse in die Pfarrkirche St. Martinus kommen. Kein - wie ich finde - schlechter Start, um über Kommunion und deren Vorbereitung nachzudenken und sich auszutauschen! Seien Sie mit Ihren Kindern und Familien ganz herzlich gegrüßt!

 

Ihr Pastor Christian Heinz  

Kommunionkinder spenden an Förderverein schwerstkranker Kinder Hunsrück e.V.

Bei der Frage, wem die Kollekte der Erstkommunionfeiern 2021 zugutekommen soll, standen viele gemeinnützige Organisationen zur Auswahl. Am Ende entschieden sich die Kommunionkinder der Pfarrei St. Franziskus für den Förderverein schwerstkranker Kinder Hunsrück e.V.

Nach einem herzlichen Empfang in Haag bei Morbach nahm die Vorsitzende Frau Stierwald sichtlich ergriffen die Spende in Höhe von 1390,41 Euro entgegen. Dieser Betrag wird zu 100% Familien mit schwerstkranken Kindern im Raum Hunsrück zugutekommen, da der Verein ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt wird und somit keine Verwaltungskosten zu stemmen hat.

Frau Stierwald gründete den Förderverein zusammen mit Familienmitgliedern und Freunden aus eigener Betroffenheit. Sie musste vor nunmehr 19 Jahren ihren Beruf aufgeben, weil eines ihrer Kinder schwer erkrankte. Damals erlebte sie hautnah, wie schnell man – abgesehen von der emotionalen Belastung – auch an finanzielle Grenzen stößt. Ein Benefizkonzert sollte helfen, also wurde kurzerhand der Förderverein schwerstkranker Kinder Hunsrück e.V. gegründet. Oft erreichen den Verein Anfragen vom Sozialdienst, und auch in Zusammenarbeit mit der Villa Kunterbunt in Trier wird absolut unbürokratische Soforthilfe geleistet. Ziel ist es, unter anderem Umbauten und Therapien möglich zu machen und Unterstützung bei Unterbringungskosten zu geben, wo es anderweitig einfach keine Anlaufstelle zur finanziellen Entlastung der betroffenen Familien gibt. Die traurigen Momente ihrer Arbeit sind, wenn der Krankheitsverlauf der Kinder kein positives Ende nimmt und der Förderverein sich an den Beerdigungskosten beteiligt. „Manches bereitet mir schlaflose Nächte, aber das, was man tut, hat doch ein positives Ergebnis“, so Frau Stierwald, die sich auch nach so langer Zeit noch voll und ganz für den Verein einsetzt.

Ihrer damals schwer erkrankten Tochter geht es übrigens sehr gut, sie ist mittlerweile 2. Vorsitzende des Fördervereins, befindet sich in der Ausbildung zur Förderschullehrerin und freut sich auf ihre baldige Heirat.

Sandra Cäsar, Damflos

Rascheid - St. Anna-Kapelle

Liebe Besucher*innen unserer Kapelle in Rascheid!

 

Wir möchten Sie bitten, dass nur die Kerzen verwendet werden dürfen, die auch in der 

Kapelle stehen. Alle anderen Kerzen sind zu gefährlich.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

60-jähriges Jubiläum des Musikverein Bescheid

Am Sonntag, dem 26.09.2021, wird anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Musikvereins Bescheid um 10.45 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel am Bürgerhaus Bescheid stattfinden. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Musikverein Bescheid. Falls es an diesem Tag regnet, wird der Gottesdienst in die Bescheider Kirche verlegt. Falls sowohl das Wetter als auch die Pandemie es zulassen, wird an diesem Tag für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Der Musikverein informiert darüber kurzfristig im Rund um Hermeskeil.H

Herzliche Einladung.

Einführung unseres neuen Pastors Christian Heinz

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kooperationspartnerinnen und -partner,

liebe Engagierte in der Pfarrei St. Franziskus,

dem Dekanat Hermeskeil-Waldrach,

liebe Schwestern und Brüder!

 

Im Namen der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Mirjam Minder und des stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates Rainer Jansen sowie im Namen des Pastoralteams und dem Team des Mehrgenerationenhauses “Johanneshaus” der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil lade ich ganz herzlich zu meiner Vorstellung als neuer Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus durch den stellvertretenden Dechant Pfarrer Ralf-Matthias Willmes ein.

Diese findet statt am Sonntag, 03. Oktober, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Martinus (Martinusstraße) in Hermeskeil.

Nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Empfang vor der Kirche bzw. bei schlechtem Wetter im Mehrgenerationenhaus Johanneshaus.

 

Aufgrund der durch die Corona-Regeln eingeschränkten Sitzplätze in der Pfarrkirche und den Regeln zur Kontaktverfolgung bitte ich um Anmeldung im Pfarrbüro St. Franziskus unter (06503) 981750 bzw. per Mail pfarrbuero@franziskus-hermeskeil.de bis spätestens 23. September. Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an mit wie vielen Personen, zu denen Sie keinen Mindestabstand halten müssen, kommen. So ist es uns möglich die Sitzplätze in der Kirche bestmöglich zu verteilen.

 

Der 03. Oktober ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, sondern auch der Vorabend des Festes des Pfarrpatrons unserer noch jungen Pfarrei St. Franziskus. Die Franziskanerinnen und Franziskaner in aller Welt feiern den Vorabend des Festes und Todestages ihres Gründers als “Transitus”, d.h. als dessen Übergang in ein neues Leben.

Für die Pfarrei St. Franziskus, Kirche und Gesellschaft allgemein, aber auch natürlich für mich persönlich geht es auch in diesen Tagen darum Übergänge zu gestalten. Dass wir das “gemeinsam achtsam”, wie es das Motto unserer Pfarrei sagt, können und dürfen, darauf vertraue ich und darauf freue ich mich sehr.

Ausdrücklich danken möchte ich jetzt schon Pfarrer Kai Georg Quirin und dem stellvertretenden Dechant Ralf Matthias Willmes für ihren Dienst als Pfarrverwalter und Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen als Koordinator der Seelsorge in der über zweijährigen Zeit der Vakanz.

 

Mit dem franziskanischen Gruß “Pace e bene” grüßen ich Sie, wünsche Ihnen umfassenden Frieden für Leib und Seele und freue mich, Ihnen hoffentlich am 03. Oktober 2021 um 15.00 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Martinus begegnen zu dürfen.

Ihr Pastor Christian Heinz, Pfarrer

Pfarrgemeinderat-Wahlen

Wahlen des neuen PGR der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil am 06./07.11.2021

Wie bereits im letzten Pfarrbrief schon mitgeteilt, finden im Bistum Trier in diesem Jahr Wahlen statt. In unserer Pfarrei wird ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Hierfür suchen wir Kandidaten und Kandidatinnen, die sich zur Wahl stellen.

Sie wollen das kirchliche Leben in unserer Pfarrei mitgestalten?

Gute Gründe Kandidatin/ Kandidat für den neuen PGR der Pfarrei St. Franziskus zu sein sind

- weil Sie mit Ihren Erfahrungen die Zukunft mitgestalten wollen.

- weil Sie mit anderen zusammen etwas bewegen wollen.

- weil Sie sich für ein gelingendes Miteinander der Menschen vor Ort engagieren wollen

- weil Sie der Kirche ein Gesicht und Ihrem Glauben eine Stimme geben wollen.

- weil Sie mit der Rätearbeit ein selbstbewusstes Glaubenszeugnis geben.

 

Kandidieren? Mitwählen! Mitbestimmen!

Wer wählt und wer kann gewählt werden?

(1) Wahlberechtigt ist, wer Mitglied der katholischen Kirche ist, am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrei seinen Wohnsitz hat.

 

(2) Wahlberechtigt sind auch Katholiken, die ihren Wohnsitz nicht in der Pfarrei, jedoch im Bistum Trier haben, sofern sie am Leben der Pfarrei aktiv teilnehmen, nicht für einen anderen Pfarrgemeinderat kandidieren und die übrigen Wählbarkeitsvoraussetzungen erfüllen. Sie haben nachzuweisen, dass sie aus dem Wählerverzeichnis der zuständigen Pfarrei ausgetragen worden sind.

 

(3) Wählbar ist, wer wahlberechtigt ist.

 

(4) Gewählt werden können außerhalb der Pfarrei wohnhafte Katholiken, sofern sie in der Pfarrei wichtige Dienste wahrnehmen.

 

In seiner letzten Sitzung hat der PGR beschlossen, dass 10 Personen den zukünftigen Pfarrgemeinderat bilden sollen. Zusammen mit geborenen und zu berufenden Mitgliedern trägt der Pfarrgemeinderat zusammen mit dem Pfarrer die Verantwortung für das Leben und die Entwicklung unserer Pfarrei. Jedes wahlberechtigte Mitglied kann dazu Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen.

Die Wahl wird als Briefwahl durchgeführt. Die Unterlagen werden Ihnen rechtzeitig zugestellt.

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie selbst bereit sind zu kandidieren oder

wenn Sie andere dafür vorschlagen möchten.

 

Hierzu füllen Sie bitte das dafür vorgesehene Formular „Kandidatenvorschläge“ aus und werfen es in die vorgesehen Boxen. Diese finden Sie in den Kirchen oder im Pfarrbüro. Das Formular können Sie der Homepage entnehmen, im Pfarrbüro erhalten oder per email: mirjam.minder(at)web.de anfordern.

 

Haben Sie Interesse an der Mitarbeit und wollen sich über die Arbeit des PGR informieren, wenden Sie sich bitte an die Mitglieder des Wahlausschusses oder des amtierenden PGR.

 

Mirjam Minder, Vors. PGR St. Franziskus

"Schaufenster Hospizarbeit" - Schnupperkurs für Interessierte

„Was ist Hospiz eigentlich?

Geht es da immer nur um Sterben und Tod oder auch um Leben und Lebensqualität? Was macht ein Ambulanter Hospizdienst?

Welche Botschaft und Haltung stehen dahinter?

Verändern die was gesellschaftlich oder politisch?

Kann ich da mit machen, auch wenn ich keine Sterbebegleitung oder Trauerbegleitung machen möchte?

Bringt mir das für mich persönlich etwas?“

Für alle, die wissen möchten, was Hospiz eigentlich ist, was dahinter steckt und welche Botschaft persönlich und gesellschaftlich die Hospizbewegung hat, und wer sich projektbezogen für die vielfältigen Aufgaben in einem Hospizdienst interessiert, ist dieser halbe Tag genau richtig.

Er findet statt am 02. Oktober 2021, von 11:00-15:00 Uhr in der Koblenzer Straße 6, 54411 Hermeskeil.

Anmeldungen bitte bis spätestens 30.09.2021 an:marion.schronen@marienhaus.de oder unter Tel: 01714940149

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Zuständig für die Presseinformationen und -mitteilungen:

Marion Schronen (marion.schronen@marienhaus.de),

Koordinatorin und Bildungsbeauftragte - Ambulantes Hospiz Hochwald

Vorstellung & Abschied

Vorstellung des neuen Pfarrers am 03. Oktober – dem Fest des Transitus (Übergang) des hl. Franziskus -

Abschied von Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen am 09./10. und 16. Oktober

 

Franziskanerinnen und Franziskaner in aller Welt begehen am 03. Oktober, dem Vorabend des Festes des heiligen Franziskus, dessen „Transitus“ – seine Sterbestunde als Hinübergang in das neue Leben.

Am Fest des Transitus unseres Pfarrpatrons Franz von Assisi – also am Sonntag, dem 03. Oktober. 2021, - wird mich der stellvertretende Dechant Ralf-Matthias Willmes Ihnen und euch als neuen Pfarrer vorstellen.  Der Gottesdienst beginnt um 15.00 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Martinus in Hermeskeil. Im Anschluss soll es – hoffentlich im Freien – die Möglichkeit zu Begegnung und Kennenlernen geben.

Ich freue mich sehr auf diesen Tag und lade im Namen der Gremien, der Pfarrverwalter Pfarrer Kai-Georg Quirin und Pfarrer Ralf-Matthias Willmes sowie des Koordinators der Seelsorge in der Zeit der Vakanz Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen und des gesamten Pastoralteams herzlich dazu ein.

Da wir immer noch nicht wissen, welche Regeln aufgrund der Corona-Krise uns auferlegt sein werden, bitte ich dringend darum, sich im Pfarrbüro für den Gottesdienst anzumelden – am besten mit Angabe mit wie vielen Menschen aus einem Hausstand/Familie etc. Sie kommen, damit wir möglichst viele Menschen in unserer Pfarrkirche unter Einhaltung der Abstandsregeln unterbringen können.

Transitus – Übergang.

Das ist ein gutes Stichwort für unsere Pfarrei St. Franziskus.

Übergänge gilt es zu gestalten – immer aber auch gerade heute und bei uns in St. Franziskus.

Neben meinem „Übergang“ in mein neues Leben als Pfarrer mit und für Sie und euch, heißt es Abschied zu nehmen von unserem langjährigen Gemeindereferenten Rüdiger Glaub-Engelskirchen, der nach 15 Jahren den Übergang von Hermeskeil nach Schweich gewählt hat.

Rüdiger Glaub-Engelskirchen wird sich in Gottesdiensten in Geisfeld, Gusenburg, Hermeskeil und Züsch verabschieden. Diese Gottesdienste stellen auch eine Gelegenheit dar, dass wir uns besser kennenlernen.

Ich grüße Sie und euch und bin der festen Überzeugung, dass es uns gemeinsam gut gelingen wird Übergänge zu gestalten! Unser Pfarrpatron, der heilige Franziskus, der kann und wird uns dabei helfen!

Ihr und euer Pastor Christian Heinz

Das Sakrament der Versöhnung

Ein Erlebnis aus meiner Kindheit
Eine Vase stand zuhause auf einer Kommode. Im Spiel flog ein Ball durchs Zimmer und traf die Vase. Sie fiel zu Boden und zerbrach. Was sollte ich den Eltern sagen? Würden sie mich ausschimpfen oder bestrafen? Ich sammelte die Scherben ein und warf sie weg. Aus den Augen – aus dem Sinn. Vielleicht würden die Eltern ja nichts merken.

Als die Eltern nachhause kamen, bemerkten sie das Fehlen der Vase sofort. „Was ist mit der Vase geschehen?“, fragte meine Mutter. „Ich weiß es nicht“, war meine Antwort.

Meine Mutter hakte nicht nach, obwohl sie wahrscheinlich ahnte, was geschehen war. Ich selbst hatte nach dieser Lüge das Gefühl von meinen Eltern getrennt zu sein. Es stand diese Lüge zwischen mir und ihnen. Irgendwann schaffte ich es, meinen Fehler zuzugeben und die Wahrheit zu sagen. Die Trennung war aufgehoben und unsere Beziehung wieder in Ordnung.

So ähnlich empfinde ich das Sakrament der Buße. Manchmal gibt es einen Vertrauensverlust zwischen Gott und mir selbst, zwischen mir und einem Mitmenschen. Etwas steht in meiner Beziehung zu Gott zwischen ihm und mir oder zwischen mir und meinen Mitmenschen. Schuld trennt und beschädigt. Die Beichte kann heilen.

Ein Sakrament der Lebenswende
In einem der Artikel zu den sieben Sakramenten habe ich einmal geschrieben, dass diese zu bestimmten Lebenswenden gehören. Es gibt Lebenswenden, die gibt es normalerweise nur ein einziges Mal im Leben: die Geburt, den Übergang von der Geborgenheit der Familie in die Gesellschaft beim Eintritt in die Schule, den Übergang zum Erwachsenenalter oder den Eintritt ins Zusammenleben als Ehepaar. Zu diesen Lebenswenden gehören die jeweiligen Sakramente (Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe). Dann gibt es aber auch Lebenswenden, die ereignen sich mehrmals im Leben.

Zu einer solchen Lebenswende gehört das Sakrament, um das es in diesem Artikel gehen soll, das Sakrament der Versöhnung oder das österliche Bußsakrament. Es kann immer dann empfangen werden, wenn das Leben einen Punkt erreicht, an dem eine Neuorientierung geschieht, wenn eine neue Lebensphase anbricht oder mein Leben einen Punkt erreicht, an dem Vorheriges abgeschlossen werden kann und ein Neuanfang geschieht.

Oder, im besten Fall, wenn das Leben in überschaubaren Abständen reflektiert und neu ausgerichtet werden soll. 

Ein Sakrament der Versöhnung und der Heilung
Die Älteren unter uns waren es in der Kindheit noch gewohnt, in regelmäßigen Abständen zur Beichte zu gehen. Monatliche Abstände waren normal. Mit der Zeit wurden die Abstände immer größer, bis der Gang zur Beichte für die Mehrheit schließlich ganz aufhörte. Das Sakrament der Buße ist heute zu einem ungeliebten Sakrament geworden, das nicht mehr oft praktiziert wird. Dabei ist es ein Sakrament, das für das Leben wichtig und heilsam sein kann.

Jeder wird der Aussage zustimmen: Wenn irgendwo in einer Beziehung, die mir wichtig ist, ein Bruch entstanden ist, sollte er nach Möglichkeit geheilt werden. Wenn ich jemanden verletzt habe, dann sollte ich ihn oder sie um Vergebung bitten um das zerstörte Verhältnis wieder zu heilen. Auch wenn ich einer Gemeinschaft gegenüber schuldig geworden bin, sollte das wieder in Ordnung gebracht werden. Dazu gehört, dass ich meine Schuld bekenne und die Verantwortung dafür übernehme. Und dazu gehört, dass ich nach Möglichkeit Wiedergutmachung leiste.

Jesus war ein Kenner der menschlichen Seele: er wusste, dass wir Menschen nicht Schuld einfach so vergeben können, ja, dass es Schuld gibt, die – obwohl menschliche Vergebung geschieht – doch bleibt. Niemand kann erlittenes Leid wieder wegnehmen und gut machen.

Deshalb hat Jesus das Bußsakrament eingesetzt als ein Mittel der Versöhnung. Im Matthäusevangelium etwa wird zu Petrus gesagt: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,19) und im Johannesevangelium sagt er den Aposteln: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20, 22b-23) 

Gott vergibt die Schuld
Wer zur Beichte geht, der geht zu einem Priester und bekennt in einem privaten Einzelgespräch seine Schuld. Dabei nimmt der Priester eine Stellvertreterrolle ein: ich bekenne nicht vor dem Priester, sondern vor Gott. Und Gott ist es, der letztendlich vergibt, indem der Priester in seiner Vollmacht die Lossprechungsworte spricht. Versöhnung geschieht dadurch mit Gott und der Gemeinschaft der Kirche.

Gott löst sein Versprechen ein, das er allen Getauften im Taufsakrament gegeben hat, in dem er uns aus der Verstrickung in die Erbschuld befreit hat. Paulus sagt es so: „Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?“ (Röm 8, 35). In der Liebe Gottes kann ich immer wieder neu beginnen. Gott ist immer der liebende Vater, der das verlorene Kind erwartet und annimmt. (AW)

„Mein Koffer für die letzte Wegstrecke!“

AMBULANTES HOSPIZ HOCHWALD                                                                                                                       
Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Koblenzer Straße 6, 54411 Hermeskeil - Tel.: 06503-9214766 Fax: 06503-9214767
e-Mail: marion.schronen@marienhaus.de

- Presseinformation -                                                                              

Große Ausstellung „Mein Koffer für die letzte Wegstrecke!“ am 08. Oktober 2021 in Hermeskeil


Die „Kofferausstellung“ ist eine gemeinsame Aktion des Dekanat Hermeskeil-Waldrach und dem Ambulanten Hospiz Hochwald (Träger: Marienhaus-Gruppe).
Das Motto des diesjährigen Welthospiztages „Leben bis zuletzt!“ hat uns zu der Idee für diese Ausstellung inspiriert. Immer wieder im Laufe unseres Lebens packen Menschen einen Koffer: für den Urlaub, den Wochenend-Trip, den Krankenhausaufenthalt oder für was auch
immer wir unseren Koffer brauchen. Der Inhalt des Koffers kann - je nach Anlass - sehr unterschiedlich aussehen.“, so Hospizleitung Marion Schronen.


Wie würde der Koffer für die letzte Wegstrecke aussehen? Diese Frage wurden verschiedenen Menschen gestellt, die daraufhin ihren persönlichen Koffer für die Ausstellung gepackt und diesen - anonym - für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Was man in den Koffern sieht, sind Bilder oder Dinge, die den Kofferpacker/innen wichtig sind für ihre letzte Reise.
Manchmal sind es Symbole, die für etwas Wesentliches stehen, das am Ende zählt. Manchmal sind es Karten, auf denen etwas steht, weil man das nicht in den Koffer packen konnte, wie bspw. der/die Lebenspartner/in.
„Alle sind eingeladen, sich durch die Ausstellung inspirieren zu lassen zu ihren individuellen Fragen – und vielleicht packt man dabei in Gedanken auch seinen eigenen Koffer.“, sagt Elisabeth Scherer einladend.


Zur feierlichen Eröffnung der Kofferausstellung
am 08.10.2021 um 17:00 Uhr
ist die gesamte Bevölkerung ganz herzlich eingeladen
in den Johannessaal des Mehrgenerationenhauses,
Martinusstraße 5A, 54411 Hermeskeil

 

Zuständig für die Presseinformationen und -mitteilungen:
Marion Schronen (marion.schronen@marienhaus.de),
Koordinatorin und Bildungsbeauftragte - Ambulantes Hospiz Hochwald

Firmgottesdienste

 

Firmung in Hermeskeil am 19.09.2021, um 10.45 Uhr und 14.30 Uhr

Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Gottesdienste nur für die Firmlinge und ihre Familien bestimmt sind. 

Bitte seien Sie mobil und flexibel und besuchen unsere anderen Gottesdienste. Danke!

 

Fernsehgottesdienste

September 

19.09.2021

26.09.2021

 

09.30 Uhr

09.30 Uhr

 

ZDF

ZDF

 

Bad Vilbel

Achern-Fautenbach

 

ev.

kath.